Gesellschaft: Tarlac

Infrastruktur-Ausbau in Tarlac: Brückenreparaturen und neue Bauprojekte geplant

Starke Strömungen infolge heftiger Regenfälle während des Südwestmonsuns im August hatten die Infrastruktur an der Agana- und der Aquino-Brücke am Tarlac-Fluss beschädigt und den Verkehr sowie den Zugang zu Teilen von Tarlac City unterbrochen.

Construction Workers Standing near Concrete Mixer TrucksDragonImages
Symbolbild: Envato

Die Arbeiten an der Bailey-Brücke, einer temporären Überquerung, wurden erfolgreich abgeschlossen. Durch die Reparatur der Stahlbeplankung konnten die Stabilität und die Tragfähigkeit der Brücke erhöht werden. Laut DPWH-Sekretär Vince Dizon beträgt die Traglast nun bis zu 15 Tonnen.

Das DPWH intensiviert daher seine Bemühungen, die Brückenverbindungen in der Provinz Tarlac zu verbessern. Im Zentrum der Maßnahmen stehen die Vorbereitung zur Sanierung der Aquino-Brücke und den Bau zusätzlicher Übergänge, um die Mobilität und den Verkehrsfluss in der Region zu steigern.

Die Bürgermeisterin von Tarlac City, Susan Yap, erklärte, dass die Reparaturen es nun ermöglichen, die Brücke für den Gegenverkehr zu nutzen. Dies erleichtert den Anwohnern und Autofahrern das Überqueren erheblich und sorgt für einen besseren Verkehrsfluss im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Bei einer Inspektion vor Ort waren neben Sekretär Dizon auch der zuständige Beamte der DPWH-Region 3, Arnold Ocampo, sowie Bürgermeisterin Yap anwesend.

Auf Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. bereitet das DPWH zudem die Sanierung der beschädigten Aquino-Brücke vor; ein Planungstreffen zur Finalisierung der Reparaturpläne ist bereits angesetzt. Zusätzlich wird die Konstruktion einer parallelen Brücke nahe der Aquino-Brücke in Erwägung gezogen, um einen weiteren Übergang zu schaffen und die Mobilität in diesem Bereich weiter zu erhöhen. Zudem plant das Ministerium den Bau einer zweiten Brücke neben der bestehenden Agana-Brücke, um die Kapazität zu verdoppeln. Der Baubeginn für dieses Projekt ist für das nächste Jahr vorgesehen, wobei die Fertigstellung bis Anfang 2028 angestrebt wird.