Hoffnung auf sinkende Kraftstoffpreise nach Entspannung im Nahen Osten
EditNach einer Serie von Preiserhöhungen an den philippinischen Zapfsäulen gibt es erste Anzeichen für eine baldige Entlastung. Am Dienstag, den 28. Juli, stiegen die Preise auf den Philippinen bereits die sechste Woche in Folge an, wobei die Preise um bis zu 7,30 Pesos pro Liter bei Diesel, 6,80 Pesos bei Benzin und 4,20 Pesos bei Kerosin angepasst wurden.
Grund für die jüngsten Preissteigerungen waren die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, die die globalen Ölmärkte seit fünf Monaten beeinflussen. Laut Alessandro Sales, Unterstaatssekretär im Energieministerium (Department of Energy, DOE), könnten diplomatische Bemühungen der Hoffnung auf eine Beruhigung der Lage geben.
China und Pakistan agieren dabei als Vermittler, um die Spannungen zu senken. Zudem wurde berichtet, dass die USA und der Iran einer Einstellung gegenseitiger Raketenangriffe zugestimmt haben. Diese positiven Signale führten bereits bei den Handelsaktivitäten am Freitag und am Vorabend zu sinkenden Kursen. Das DOE deutet an, dass sich der Druck auf die Kraftstoffpreise bereits in der kommenden Woche abschwächen könnte, betont jedoch, dass es noch zu früh sei, um sicher zu sagen, ob diese Deeskalation dauerhaft anhält.
Trotz der Volatilität auf den Weltmärkten meldete das DOE stabile Lagerbestände im Land. Die nationalen Durchschnittswerte liegen bei etwa 45 Tagen für Benzin, 42 Tagen für Diesel, 77 Tagen für Kerosin, 38 Tagen für Heizöl und LPG.
Um die Folgen der hohen Kosten für den öffentlichen Nahverkehr abzufedern, setzt das DOE sein Förderprogramm fort. Seit der Einführung im April wurden rund 374 Millionen Pesos an Subventionen ausgezahlt. Das Programm gewährt Jeepney- und UV-Express-Fahrern einen Rabatt von 10 Pesos pro Liter und kommt mittlerweile über 90.000 registrierten Fahrzeughaltern zugute.




