Sicherheit: Landesweit

Gewaltandrohungen gegen Schulen in Digos City: Drei Minderjährige identifiziert

Die Polizei von Digos City hat drei minderjährige Schüler identifiziert, die über soziale Medien Gewaltandrohungen gegen zwei große Bildungseinrichtungen in der Stadt verbreitet haben sollen. Wie die Polizeistation von Digos City in einer öffentlichen Mitteilung bestätigte, konnten die Verantwortlichen durch koordinierte digitale Ermittlungen ausfindig gemacht werden.

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Symbolbild: Envato

Zu den Beteiligten gehören zwei Schüler der Digos City National High School (DCNHS): ein 11-jähriges Mädchen und ein 14-jähriger Junge. Die beiden sollen öffentliche Drohungen gegen ihren eigenen Schulcampus gepostet haben. Ein dritter Verdächtiger, ein 16-jähriger Schüler der Senior High School am Cor Jesu College, soll Drohnachrichten über Gruppenchats innerhalb der Schülerschaft versendet haben.

Das städtische Büro für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (City Social Welfare and Development, CSWD) wartet derzeit auf die offiziellen Überweisungsschreiben der betroffenen Schulen. Sobald diese vorliegen, werden die Minderjährigen an die jeweiligen Barangay-Räte zum Schutz von Kindern (Barangay Councils for the Protection of Children, BCPC) übergeben. Dort sollen sie sich einer sechsmonatigen Phase intensiver Überwachung, Anleitung und Interventionsprogrammen unterziehen.

Die Polizei warnte in ihrer Stellungnahme eindringlich davor, Drohungen auf Plattformen wie Facebook, Messenger oder in Gruppenchats als Scherz abzutun. Das Minderjährigensein schütze nicht vor Konsequenzen, da es entsprechende Mechanismen für Rechenschaftspflicht, Anleitung und Rehabilitation gebe.

Als Reaktion auf die Vorfälle hat die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen an allen öffentlichen und privaten Schulen in Digos City verschärft. Zu den Maßnahmen gehören verstärkte Fußstreifen, mobile Kontrollpunkte vor den Schultoren sowie strengere Kontrollen beim Betreten der Gelände. Diese Sicherheitsüberprüfungen und Durchsuchungen umfassen neben Schülern auch Lehrkräfte, Eltern und Besucher. Die Strafverfolgungsbehörden riefen zudem Eltern, Pädagogen und Gemeindevertreter dazu auf, die Online-Aktivitäten von Kindern genau zu überwachen. Sie warnten davor, dass Handlungen, die als harmlose Streiche wahrgenommen werden, massive Alarmbereitschaft und schwerwiegende rechtliche Folgen auslösen können.