Katastrophale Sturzflut in Nepal: Philippinischer Staatsbürger vermisst
EditAm Mittwoch, den 26. August, löste eine massive Schlamm- und Gerölllawine in einem Fluss im Himalaya gewaltige Fluten aus. Die Katastrophe ereignete sich an der Grenze zwischen Nepal und Tibet und hat nach Behördenangaben dazu geführt, dass in den betroffenen Gebieten in Nepal und im chinesischen Tibet insgesamt fast 1.500 Menschen vermisst werden. Davon sind mehr als 700 Personen ausländische Staatsangehörige.
Neben zahlreichen anderen Ausländern wird auch eine Person aus den Philippinen vermisst. Wie das Nepal Tourism Board am Donnerstag, den 27. August, mitteilte, findet sich ein philippinischer Staatsangehöriger in der Liste der Vermissten für die Region Rasuwa wieder. Die Identität der betroffenen Person wurde in der Aufstellung, die lediglich Zahlen und Herkunftsländer nennt, nicht preisgegeben. Weitere vermisste Ausländer stammen unter anderem aus Deutschland, Malaysia, der Ukraine, Australien, Großbritannien, Kanada, Südkorea, Singapur, Russland, Südafrika, Lettland, Japan und Neuseeland.
Eine weitere Liste umfasst Vermisste aus Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Belgien, Bulgarien, Finnland, Ungarn, Irland, Israel, Kasachstan, Litauen, den Niederlanden, Portugal, Serbien und Schweden. Die chinesische Regierung koordiniert die Maßnahmen zur Bergung. Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, steht Peking in engem Kontakt mit Nepal bezüglich der Such- und Rettungsarbeiten.
China meldete, dass fast 100 chinesische Staatsangehörige, darunter Touristen und Pilger, vermisst werden. In Nepal konnten Rettungskräfte unterdessen bereits 100 indische Besucher sowie 25 chinesische Arbeiter lokalisieren.




