Geringe Beteiligung bei Masern-Impfkampagne in Lapu-Lapu City
EditIn Lapu-Lapu City auf der Insel Cebu ist die Beteiligung an einer ergänzenden Impfkampagne gegen Masern und Röteln in der ersten Woche deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das Gesundheitsamt der Stadt (City Health Department) zeigte sich enttäuscht über die geringe Zahl der Eltern, die die Zustimmung zur Impfung ihrer Kinder gaben.
Dr. Nelner Omus, der leitende Gesundheitsbeauftragte der Stadt, erläuterte, dass die Behörden im Zeitraum vom 10. August bis zum 4. September insgesamt etwa 48.856 Kinder impfen wollen. Die erste Woche der Kampagne, die vom 10. bis zum 15. August lief, verlief jedoch bisher wenig erfolgreich: Lediglich 6.378 Kinder erhielten eine Impfung. Dies entspricht lediglich 13 Prozent des angestrebten Gesamtziels. Laut Dr. Omus hätte man für diesen Zeitraum eine Quote von mindestens 25 Prozent erwartet; die aktuelle Beteiligung liegt somit nur bei etwa der Hälfte dieses Zwischenziels.
Die Maßnahmen richten sich an Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und vier Jahren. Um die Impfquote zu erhöhen, arbeitet das Gesundheitsamt eng mit den lokalen Gesundheitshelfern der Barangays (Barangay Health Workers) zusammen. Trotz gezielter Hausbesuche, bei denen die Helfer versuchten, die Eltern von der Notwendigkeit der Auffrischungsimpfung gegen Masern und Röteln zu überzeugen, verweigerten einige Erziehungsberechtigte die medizinische Maßnahme.
Die Notwendigkeit der Kampagne wird durch die aktuelle Infektionsstatistik untermauert. In Lapu-Lapu City wurden von Januar bis August dieses Jahres bereits 23 Masernfälle gemeldet. Damit ist die Zahl der Erkrankungen höher als im Vorjahreszeitraum, in dem 17 Fälle registriert wurden. Ein Kind gilt laut Gesundheitsbehörde als vollständig immunisiert, wenn es zwei Impfdosen erhalten hat, die erste im neunten Lebensmonat und die zweite im Alter von einem Jahr im Rahmen der MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln).




