Sicherheit: Leyte, Metro Manila

Festnahme des ehemaligen Sprechers Martin Romualdez angeordnet

Der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Martin Romualdez, wurde am Montagabend, dem 7. September, festgenommen. Jonvic Remulla, der Minister für Inneres und Kommunalverwaltung, bestätigte die Festnahme gegenüber Pressevertretern.

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Symbolbild: Envato

Der 62-Jährige befindet sich derzeit zur Behandlung eines Herz-Kreislauf-Ereignisses im Cardinal Santos Medical Center in San Juan City. Trotz seines medizinischen Zustands wird Romualdez nach der Belehrung über seine Rechte als inhaftierte Person eingestuft. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurden bewaffnete Polizisten vor dem Krankenhaus sowie im Foyer stationiert.

Die Anordnung zur Inhaftierung des Abgeordneten aus dem ersten Wahlbezirk von Leyte erfolgte durch die dritte Abteilung des Sandiganbayan, einem Sondergericht für Korruptionsfälle. Hintergrund sind Anklagen des Ombudsmanns, wonach Romualdez zwischen 2022 und 2025 mutmaßlich Schmiergelder in Höhe von 7,44 Milliarden Pesos erhalten haben soll. Diese Zahlungen sollen aus staatlichen Projekten im Bereich des Hochwasserschutzes und der Infrastruktur stammen.

Zusammen mit Romualdez wurde auch der ehemalige Abgeordnete der Ako Bicol Parteiliste, Zaldy Co, angeklagt. Co trat bereits im September des vergangenen Jahres aus dem Kongress aus. Die rechtlichen Schritte gegen den ehemaligen Sprecher folgen auf öffentliche Vorwürfe massiver Korruption bei Infrastrukturprojekten, die zu seinem Rücktritt vom Amt des Sprechers vor einem Jahr führten. Bereits vor etwa einem Monat hatte Präsident Ferdinand Marcos Jr. erklärt, dass die Verfahren gegen seinen Cousin Romualdez fortgesetzt werden.