Kultur: Metro Manila

Film „Call Me Mother“ erreicht Spitzenplatz auf Netflix Philippinen

Der Film „Call Me Mother“ hat den ersten Platz der meistgesehenen Filme auf Netflix in den Philippinen erreicht. Die Produktion, die am 27. August auf der Streaming-Plattform startete, thematisiert die bedingungslose Liebe und die Opferbereitschaft von Müttern durch eine emotionale und lebensnahe Erzählweise.

A sunny view of the National Museum of Fine Arts in Manila with the Philippine flag.
Quelle: Clarence Gaspar / Pexels

In der Handlung spielt Vice Ganda eine queere Mutter, die ihren Adoptivsohn Angelo, gespielt von Lucas Andalio, großzieht. Die tiefe Bindung zwischen den beiden wird auf die Probe gestellt, als Mara, die leibliche Mutter des Jungen, gespielt von Nadine Lustre, auftaucht und versucht, das Sorgerecht für das Kind zu erlangen.

Der von Jun Robles Lana inszenierte Film konnte bereits zahlreiche Auszeichnungen sammeln. Bei den 51. Metro Manila Film Festival Gabi ng Parangal gewann die Produktion unter anderem den Preis für den besten Schauspieler für Vice Ganda sowie den Preis für die beste Kinderdarstellerin für Lucas Andalio. Zudem wurde der Film mit dem Gender Sensitivity Award ausgezeichnet und belegte den dritten Platz im Wettbewerb um den besten Film.

Neben den Filmfestspielen wurde „Call Me Mother“ auch mit einem Silberaward bei den ContentAsia Awards 2026 in der Kategorie „Best Feature Film or Telemovie Made in Asia“ ausgezeichnet. Der Kinostart des Films erwirtschaftete weltweit ein Einspielergebnis von 392 Millionen Pesos. Zudem wurde das Werk als Eröffnungsfilm für das Philippines-Japan Film Festival 2026 ausgewählt. Die Koproduktion wurde von Star Cinema, The IdeaFirst Company und Viva Films realisiert.