FCC Philippines sichert sich Strom aus Solarenergie durch 15-Jahres-Deal
EditDas Unternehmen FCC Philippines hat eine langfristige Vereinbarung zur Nutzung erneuerbarer Energien getroffen. In einem 15-jährigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit dem in Singapur ansässigen Entwickler Peak Energy wird das Unternehmen künftig Solarenergie für seinen Produktionsstandort in der Provinz Laguna beziehen.
Im Rahmen dieser Kooperation wird Peak Energy, ein unabhängiger Stromerzeuger (Independent Power Producer), eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 1 Megawatt (MWp) auf dem Dach des Werks von FCC Philippines errichten, besitzen und betreiben. Im ersten Jahr der Betriebsdauer wird mit einer Stromerzeugung von etwa 1.500 Megawattstunden (MWh) gerechnet. Durch das Projekt kann FCC Philippines den Strom zu einem Preis beziehen, der rund 30 Prozent unter den aktuellen Stromtarifen des öffentlichen Netzes liegt, ohne dabei selbst Kapital investieren zu müssen.
Laut Gavin Adda, dem CEO von Peak Energy, suchen industrielle Abnehmer auf den Philippinen verstärkt nach Energiequellen, die kostengünstiger als das Netz sind und sie vor Schwankungen der importierten Kraftstoffpreise schützen. Neben der Kostenersparnis wird geschätzt, dass die Anlage jährlich etwa 650 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einspart.
Tsuyoshi Nakada, Präsident von FCC Philippines, bezeichnete das Vorhaben als wichtigen Meilenstein für die Dekarbonisierungsstrategie der Gruppe. Das Ziel der FCC Group ist es, bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität zu erreichen. Das Werk im Laguna Technopark in Biñan fertigt Kupplungskomponenten für die globale Automobil- und Motorradindustrie. Der Wechsel zu lokaler Solarenergie soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken, da globale Lieferketten zunehmend geringere Emissionen von ihren Zulieferern fordern.




