Gesellschaft: Metro Manila

EU stellt 10,9 Millionen Pesos für Fluthilfe auf den Philippinen bereit

Vor allem die Region Ilocos, Zentral-Luzon und Metro Manila sind von den jüngsten Überschwemmungen betroffen. Rund 32.000 Menschen in diesen am stärksten betroffenen Gebieten sollen von der Unterstützung profitieren, die EU bereitstellt. Die EU unterstützt die philippinische Hilfsorganisation Philippine Red Cross mit einer humanitären Finanzierung in Höhe von 150.000 Euro, was etwa 10,9 Millionen Pesos entspricht.

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Quelle: PIA

Die geplanten Hilfsmaßnahmen umfassen die Bereitstellung von Haushaltsgegenständen wie Schlafsets, Wasserbehältern und Hygieneartikeln sowie die Ausgabe von warmen Mahlzeiten und Trinkwasser. Neben der materiellen Hilfe umfasst das Programm auch medizinische Beratungen, die Versorgung mit Medikamenten, Gesundheitsinformationen und psychologische Unterstützung. Um die Ausbreitung von durch Wasser oder Insekten übertragenen Krankheiten zu verhindern, sind zudem Hygienemaßnahmen und eine Krankheitsüberwachung vorgesehen.

Die Überschwemmungen wurden im vergangenen Monat durch die Regenfälle des Südwestmonsuns (Habagat) ausgelöst, die mehr als 400 Gebiete in der Region Ilocos, Zentral-Luzon, Calabarzon und der NCR überfluteten. Parallel dazu hat das Government Service Insurance System (GSIS) Notfallkredite in Höhe von fast 8 Milliarden Pesos für betroffene Mitglieder und Rentner angekündigt.

Diese Finanzierung ist Teil des Beitrags der EU zum Disaster Response Emergency Fund (DREF) des Internationalen Verbandes der Rotkreuz- und Rot Halbmond-Gesellschaften (IFRC). Die EU ergänzt damit die über zwei Millionen Euro, die bereits zu Beginn des Jahres 2026 für humanitäre Partner auf den Philippinen bereitgestellt wurden.