Teuerung bei einkommensschwachen Haushalten in Guimaras im August gestiegen
EditIn der philippinischen Provinz Guimaras hat die Inflation bei Haushalten, die zu den untersten 30 Prozent der Einkommensgruppe gehören, im August 2026 auf 5,9 Prozent zugenommen. Im Vergleich zum Vormonat Juli, als die Rate noch bei 5,7 Prozent lag, entspricht dies einem Anstieg um 0,2 Prozentpunkte. Die durchschnittliche Inflation für den Zeitraum von Januar bis August 2026 beläuft sich somit auf 2,8 Prozent.
Laut Vicente G. Geonanga, einem leitenden Spezialisten für Statistik, war der Anstieg im August primär auf eine beschleunigte jährliche Teuerung in mehreren Sektoren zurückzuführen. Besonders deutlich stiegen die Kosten für Wohnen, Wasser, Elektrizität, Gas sowie andere Brennstoffe von 1,9 Prozent im Juli auf 4,3 Prozent im August. Zudem verzeichneten die Bereiche Haushaltsausstattung, Geräte und die routinemäßige Instandhaltung des Haushalts einen Anstieg von 3,1 auf 3,5 Prozent. Auch bei der Körperpflege sowie bei sonstigen Waren und Dienstleistungen beschleunigte sich die Rate von 8,6 auf 8,8 Prozent.
Weitere Preissteigerungen zeigten sich im Transportsektor, wo die Inflation leicht von 20,9 Prozent auf 21 Prozent kletterte, sowie bei Kleidung und Schuhen, die von 2,8 auf 2,9 Prozent stiegen. Im Gegensatz dazu verlangsamte sich die Teuerung bei Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken von 5,2 Prozent im Juli auf 5,0 Prozent im August. Auch im Gesundheitswesen sank die Inflationsrate von 2,6 auf 1,0 Prozent.
Trotz dieses Rückgangs bleiben Lebensmittel und alkoholfreie Getränke der bedeutendste Faktor für die Inflation dieser Bevölkerungsgruppe. Sie machen 51,5 Prozent der Gesamtrate aus, was einem Beitrag von 3,04 Prozentpunkten entspricht. Danach folgt der Transportsektor mit einem Anteil von 21,6 Prozent (1,28 Prozentpunkte), während alkoholische Getränke und Tabak mit 8,4 Prozent (0,49 Prozentpunkte) zum Anstieg beitrugen.
Im regionalen Vergleich innerhalb von Western Visayas belegt Guimaras mit 5,9 Prozent die zweitniedrigste Inflationsrate für einkommensschwache Haushalte, hinter Capiz mit 3,5 Prozent. Die Raten in den anderen Provinzen der Region lagen deutlich höher: Antique verzeichnete 10,6 Prozent, Iloilo 13,2 Prozent und Aklan mit 15,3 Prozent den höchsten Wert. Zum Vergleich: Die landesweite Inflation für diese Einkommensgruppe lag im August bei 8,2 Prozent, während die Rate in Western Visayas insgesamt 10,7 Prozent betrug.
Der Verbraucherpreisindex für diese Haushalte lag im August bei 140,0 (Basisjahr 2018). Dies bedeutet, dass der entsprechende Warenkorb an Gütern und Dienstleistungen im Vergleich zu 2018 um etwa 40 Prozent teurer geworden ist. Das statistische Landesamt (Philippine Statistics Authority, PSA) erstellt diesen Index separat, um die spezifischen Konsummuster einkommensschwacher Familien durch einen eigenen Warenkorb und andere Gewichtungen abzubilden. Das PSA-Büro in Guimaras beobachtet die Preise weiterhin, um Entscheidungsträgern, Unternehmen und der Öffentlichkeit relevante Daten zu liefern.






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