Cebu plant 400 Millionen Pesos für Katastrophenschutz im Jahr 2027
EditDie Provinz Cebu plant für das Jahr 2027 ein Budget von 400 Millionen Pesos für das Katastrophenrisikomanagement bereitzustellen. Der Rat für Katastrophenrisikomanagement der Provinz Cebu (PDRRMC) PDRRMO genehmigt. Die Entscheidung fiel während einer Sitzung des Büros am Donnerstag, den 17. September 2026.
Der geplante Finanzrahmen sieht vor, dass 280 Millionen Pesos für Programme zur Katastrophenrisikoreduzierung und zum Management verwendet werden, während 120 Millionen Pesos als Sofortreaktionsfonds (QRF) reserviert sind. Innerhalb der 280 Millionen Pesos für Programme entfallen allein 168 Millionen Pesos, was 60 Prozent entspricht, auf Maßnahmen zur Vorsorge. Diese Mittel sollen unter anderem die technische Ausstattung des PDRRMO, des Notfall-Einsatzzentrums sowie der Provinzlager finanzieren.
Die restlichen 112 Millionen Pesos des Programmbudgets sind wie folgt aufgeteilt: 28 Millionen Pesos für Prävention und Minderung, 56 Millionen Pesos für die Reaktion sowie die frühe Erholung und weitere 28 Millionen Pesos für die Wiederherstellung und Sanierung. Die Reservierung von 120 Millionen Pesos für den Sofortreaktionsfonds entspricht 30 Prozent der Gesamtsumme. Diese Aufteilung folgt den Vorgaben des Gesetzes Republic Act 10121, welches vorschreibt, dass 30 Prozent der lokalen Katastrophenschutzmittel als QRF bereitgestellt werden müssen, während die restlichen 70 Prozent für allgemeine Katastrophenmanagement-Aktivitäten genutzt werden.
Dennis Pastor, Leiter des PDRRMO, erläuterte, dass die Regierung unter Gouverneurin Pamela Baricuatro einen verstärkten Fokus auf die Vorsorge legt. Ziel sei es, die Gemeinden und die lokalen Katastrophenschutzstellen bereits vor dem Eintreten von Katastrophen zu stärken. In diesem Zusammenhang baut das PDRRMO seine personellen Kapazitäten massiv aus. Laut Pastor stieg die Zahl der Mitarbeiter von ursprünglich 10 Personen zu Beginn der Baricuatro-Administration auf aktuell 85 an. Im Januar 2026 verfügte das Büro noch über 50 Angestellte, darunter 21 ausgebildete Einsatzkräfte.
Zusätzlich zur personellen Erweiterung werden die materiellen Einsatzmöglichkeiten der Provinz ausgebaut. Im Juli 2026 schlug der PDRRMC einen Katastrophen-Treuhandfonds in Höhe von 88,7 Millionen Pesos vor, der unter anderem Ausrüstung, Kommunikationssysteme und Einsatzfahrzeuge abdecken soll. Zudem wurde im September die Genehmigung zur Anschaffung von zwei See-Ambulanzen im Wert von etwa 50 Millionen Pesos für die Inseln Camotes und Bantayan erwirkt. Das PDRRMO erhielt im Rahmen des jährlichen Haushalts für 2026 eine Zuweisung von 17,4 Millionen Pesos, nachdem im Jahr 2025 keine Budgetzuweisung erfolgt war.
Der endgültige Beschluss über die 400 Millionen Pesos für 2027 steht noch aus. Der Vorschlag muss zunächst in den allgemeinen Haushalt der Provinz aufgenommen werden und durch den Provinzrat (Provincial Board) geprüft und verabschiedet werden.






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