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Kein Dammbruch am Vulkan Kanlaon: Behörden dementieren Gerüchte

Ein möglicher Dammbruch in der Nähe des Vulkans Kanlaon hat in den angrenzenden Gemeinden Besorgnis und Angst ausgelöst. Die Gerüchte hatten sich in den sozialen Medien verbreitet. Das Amt für Zivilschutz der Region Negros Island (OCD-NIR) stellte am Freitag jedoch klar, dass in der Umgebung des Vulkans kein Damm identifiziert oder bestätigt werden konnte. Die Behörde rief die Bevölkerung dazu auf, ruhig zu bleiben und sich ausschließlich auf verifizierte Informationen der Behörden zu verlassen.

Defocused Blurred People Walking Under The Rain With Umbrellas During Flooding In The StreetOaklandImages
Symbolbild: Envato

Um die Lage genauer zu prüfen, führen das OCD-NIR und weitere beteiligte Stellen eine Luftuntersuchung durch. Ziel ist es, zu verifizieren, ob sich vulkanisches Material und Regenwasser an den oberen Hängen des Vulkans angesammelt haben und so eine künstliche Barriere oder einen temporären Damm gebildet haben. MGB hinzugezogen. Dabei soll ermittelt werden, ob die jüngste vulkanische Aktivität in Kombination mit den Monsunregen zu Blockaden in den Wasserwegen oder zu temporären Ablagerungen geführt hat, die flussabwärts gelegene Gebiete überfluten könnten.

Die Untersuchungen erfolgen vor dem Hintergrund vorangegangener Evakuierungen. Am vergangenen Dienstag mussten in Barangay Biak na Bato in La Castellana (Negros Occidental) 27 Familien mit insgesamt 92 Personen evakuiert werden, nachdem der Ibid-Bach über die Ufer getreten war. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass die starke Strömung flussaufwärts aufgrund von Sedimenten und Schlamm, die durch die vulkanische Aktivität im Bachbett entstanden waren, einen alternativen Weg einschlug und das Wasser in Richtung der Häuser umleitete. Das örtliche Katastrophenschutzamt (MDRRMO) berichtete, dass vulkanische Trümmer durch starke Strömungen flussabwärts geschwemmt wurden, was zu Überschwemmungen im Wohngebiet Sitio Tamburong führte.

Zusätzlich wurden in Canlaon City (Negros Oriental) präventiv 24 Familien mit 71 Personen evakuiert, da anhaltender Regen schlammige Wasserströme aus den höher gelegenen Gebieten verursachte. Der PHIVOLCS weiterhin auf Alarmstufe 2 eingestuft, was eine erhöhte Unruhe bedeutet. Donato Sermeno III, Direktor des OCD-NIR, mahnte die Anwohner, insbesondere in der Nähe von Wasserwegen, zur Wachsamkeit und zur engen Abstimmung mit den lokalen Behörden. Eine permanente Gefahrenzone von vier Kilometern um den Vulkan bleibt bestehen. In diesem Zustand besteht die Gefahr plötzlicher dampfgetriebener oder phreatischer Eruptionen sowie magmatischer Vorläuferaktivitäten.