Erwartungen an die Wirtschaft und Korruptionsbekämpfung bei der fünften SONA von Präsident Marcos
EditTausende Menschen versammelten sich am Montag an der Commonwealth Avenue, um die fünfte Ansprache zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. zu verfolgen. Während Proteste stattfanden, standen für viele Anwesende, darunter Straßenverkäufer und Unterstützer, die wirtschaftliche Entwicklung und die Rechenschaftspflicht der Regierung im Mittelpunkt.
Die Lebenshaltungskosten sind für viele Bürger das drängendste Problem. Der 59-jährige Verkäufer Anito Soriano hofft auf konkrete Informationen zur wirtschaftlichen Lage und drückte den Wunsch nach Veränderungen bei den Preisen für Grundnahrungsmittel und Treibstoff aus. Er räumte jedoch ein, dass der Präsident bereits einige Fortschritte erzielt habe.
Neben der Wirtschaft stehen auch die Korruptionsbekämpfung und die Infrastruktur im Fokus der Bevölkerung. Teresa Soracho, ein Mitglied der Ladies of Heart Movement, äußerte die Hoffnung, dass die Regierung ihre Versprechen einhält, insbesondere bei den Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten. Sie hoffte, dass auch Verantwortliche in höheren Positionen zur Rechenschaft gezogen werden.
Viele Anwesende, auch Senioren, suchten die Nähe zum Geschehen, um die Botschaft des Präsidenten unmittelbar zu verfolgen. Elbera Bantog entschied sich gegen das Fernsehen und für die Anwesenheit vor Ort, um die Worte von Marcos persönlich zu hören. Sie betonte die Notwendigkeit, dass der Präsident auf die steigenden Kosten für Öl und andere Waren eingeht.
Nicht alle Stimmen vor Ort waren positiv gestimmt. Ein Straßenverkäufer, der lediglich mit JR identifiziert wurde, forderte Antworten des Präsidenten auf die drängenden Probleme des Landes. Er gab an, dass die Menschen von den aktuellen Entwicklungen in den Philippinen direkt betroffen seien und dass es neben positiven Fortschritten auch negative Tendenzen gebe.











