Drohungen gegen Schulen in Bais City führen zu Unterrichtsausfall
EditAm 19. August mussten zwei Schulen in der Stadt Bais in der Provinz Negros Oriental den Unterricht aussetzen, da verschiedene Drohungen über soziale Medien und Textnachrichten verbreitet wurden.
Die Schüler, Lehrkräfte und das weitere Personal der NORSU, Campus Bais, sowie der Bais National High School wurden vorsorglich evakuiert, nachdem die Drohungen bekannt geworden waren. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Schüler bereits das Schulgelände betreten.
An der NORSU-Bais-Filiale kursierte ein Facebook-Beitrag, in dem ein Schüler behauptete, einen Lehrer sowie Mitschüler angreifen zu wollen, die er als "Lehrerlieblinge" bezeichnete. Dies geschah angeblich als Reaktion auf das Nichtbestehen von drei Fächern. Laut Captain Stephen Polinar, dem Sprecher der Polizei von Negros Oriental, ist das Konto höchstwahrscheinlich gefälscht. Die Polizei arbeitet derzeit mit der Cyber Crime Unit der Polizei von Negros Oriental zusammen, um den Besitzer des Kontos zu ermitteln.
Ein separater Vorfall an der Bais National High School, bei dem ein Schüler der 7. Klasse angeblich eine Schusswaffe auf dem Campus mitgeführt haben soll, stellte sich als Falschmeldung heraus. Bei der Überprüfung konnten weder eine echte Waffe noch eine Spielzeugwaffe bei dem Schüler gefunden werden. In Bayawan City gab es zudem Warnungen vor einer Nachricht, die am Dienstagabend verbreitet wurde und dazu aufrief, die Schule am Folgetag aufgrund einer angeblichen Schießerei an einer Senior High School nicht zu besuchen.
Die Polizei hat bereits mindestens zwei Personen identifiziert, die diese Nachricht öffentlich geteilt hatten, und die entsprechenden Beiträge wurden gelöscht. Die Polizei von Bais City hat gemeinsam mit der Lokalregierung und den Schulleitungen Verifizierungen durchgeführt und Polizeianwärter zur Überwachung der Campusse eingesetzt. Diese Anwärter führen während ihrer Ausbildung keine Dienstwaffen mit sich. Captain Stephen Polinar mahnte die Bevölkerung, Informationen vor dem Teilen zu prüfen, da das Verbreiten unbestätigter Nachrichten, die Angst oder Panik auslösen, rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.




