Israel ehrt das Erbe von Manuel Luis Quezon
EditIn Tel Aviv wurde eine Ausstellung eröffnet, die an die Rettung von mehr als 1.300 jüdischen Flüchtlingen während des Holocausts erinnert. Die Aktion steht im Zeichen des historischen Engagements des ehemaligen philippinischen Präsidenten Manuel Luis Quezon. Anlässlich seines 148. Geburtstags am 19. August würdigte die philippinische Botschaft in Israel dieses bedeutende Kapitel der gemeinsamen Geschichte beider Nationen.
Die philippinische Botschafterin in Israel, Aileen Mendiola, eröffnete die Schau, die Teil einer fortlaufenden Kampagne der Botschaft ist. Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die Geschichte von Präsident Quezon und die sogenannten „Manilaners“, jene Flüchtlinge, die in den Philippinen Zuflucht fanden, zu schärfen. Diese Ereignisse gelten als Grundstein für die tiefe Freundschaft zwischen den Philippinen und Israel.
Unter den Gästen der Eröffnung befand sich Danny Weissler, der Sohn des verstorbenen Max Weissler, der einer der Flüchtlinge war, die in den Philippinen Sicherheit fanden. Weissler arbeitet eng mit der Botschaft zusammen, um die historische Bedeutung dieses Ereignisses hervorzuheben. Zudem nahm die Historikerin Lea Furst an der Veranstaltung teil, die zuvor am Yad Vashem, dem staatlichen israelischen Holocaust-Gedenkort, tätig war. Durch Fursts Forschungsarbeit konnte ein weiterer Überlebender der „Manilaners“, Peter Nathan, in Israel ausfindig gemacht werden.




