Marcos ruft zur Verteidigung der demokratischen Werte auf
EditAnlässlich des Ninoy-Aquino-Tages am Freitag, den 21. August 2026, hat Präsident Ferdinand Marcos Jr. die philippinische Bevölkerung dazu aufgerufen, die demokratischen Errungenschaften des Landes aktiv zu schützen. Das Erbe des verstorbenen Senators Benigno „Ninoy“ Aquino Jr. solle dabei nicht bloß als ein abgeschlossenes Kapitel der philippinischen Geschichte betrachtet werden, sondern als ein Appell an die Bürgerinnen und Bürger dienen.
In einer offiziellen Botschaft betonte der Präsident, dass das Andenken an Aquino den Mut der Filipinos widerspiegle, zu ihren Überzeugungen zu stehen und den demokratischen Weg der Nation maßgeblich mitzugestalten. Der Gedenktag solle dazu genutzt werden, die Vergangenheit anzuerkennen und daraus die Entschlossenheit zu ziehen, die Freiheit zu bewahren, staatliche Institutionen zu stärken und die nationale Einheit zu vertiefen.
Marcos wies darauf hin, dass sich die Bedrohungen für die Demokratie im Laufe der Zeit gewandelt hätten. Er identifizierte insbesondere Desinformation, gesellschaftliche Spaltung, Misstrauen sowie bürgerliche Gleichgültigkeit als aktuelle Herausforderungen. Angesichts dieser Entwicklungen forderte er eine gesteigerte Wachsamkeit und eine stärkere gesellschaftliche Teilhabe, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.
Der Präsident unterstrich zudem, dass Freiheit eine kollektive Pflicht mit sich bringe, die Würde und die Rechte anderer zu achten und zum Wohle der Nation beizutragen. Er bekräftigte abschließend das Ziel seiner Regierung, die Souveränität des Landes zu schützen, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren und sicherzustellen, dass die Freiheit der Filipinos durch reale Chancen für jeden Einzelnen ergänzt wird.




