Diözese Imus ruft zu Plastikverzicht und Zero-Waste-Kampagne auf
EditIn der Provinz Cavite soll der Plastikmüll reduziert werden, indem auf Planen, Einwegbesteck und nicht biologisch abbaubare Dekorationen verzichtet wird. Dies soll durch den Einsatz von wiederverwendbaren Stoffbannern anstelle von Kunststoffplanen erreicht werden. Zudem sollen Einwegbesteck, Lebensmittelbehälter aus Plastik sowie dekorative Wimpel aus Kunststoff, sogenannte Banderitas, vermieden werden.
Die Diözese Imus hat in einem am 14. Oktober veröffentlichten Rundschreiben zu einer breiten Beteiligung an der Kampagne aufgerufen, die die Diözese in eine „Zero-Waste-Kirche“ verwandeln soll. Laut Bischof Reynaldo Evangelista ist eine Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig, um die Reduzierung von Plastikmüll in der lokalen Kirche von Cavite maßgeblich voranzutreiben.
Die Initiative richtet sich an Pfarreiräte, kirchliche Organisationen, Schulen, Jugendgruppen sowie Basisgemeinschaften und strebt eine Kooperation mit lokalen Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen an. Bereits in einer Bekanntmachung vom 25. September bekräftigte Evangelista das Engagement der Diözese für den Zero-Waste-Ansatz und verwies dabei auf ein bereits im Jahr 2019 veröffentlichtes Rundschreiben über die Pflicht der Kirche zur Sorge um die Schöpfung.
Bischof Evangelista bezog sich bei seiner Initiative auf die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus, die den Umweltschutz eng mit der Fürsorge für die Menschen, insbesondere für die Armen und künftige Generationen, verknüpft. Er betonte, dass eine ökologische Bekehrung keine bloße Diözesanmaßnahme sei, sondern eine Transformation von Gewohnheiten und Werten erfordere, um durch verantwortungsvolle Verwaltung Ressourcen zu schonen und das, was für andere als Abfall erscheint, durch umsichtiges Handeln zu einer Quelle neuen Lebens zu machen.




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