Dengue-Fälle auf den Philippinen sinken im Vergleich zum Vorjahr deutlich
EditZwischen Januar und August 2026 wurden auf den Philippinen insgesamt 117.952 Fälle von Dengue-Fieber registriert, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen deutlichen Rückgang darstellt. Im Vorjahr waren noch 201.533 Infektionen gemeldet worden, was einem Minus von 41 Prozent entspricht. Laut dem Gesundheitsministerium (Department of Health, DOH) stellt dies einen erfreulichen Trend dar.
Trotz der aktuell niedrigeren Zahlen warnt die stellvertretende Gesundheitsunterstaatssekretärin Gloria Balboa vor einem möglichen Anstieg der Infektionen in den kommenden Wochen. Die laufende Regenzeit begünstigt die Vermehrung der Mücken, da sich in verschiedenen Behältern wie Eimern, Fässern, Blumentöpfen, Dachrinnen oder Kanälen stehendes Wasser ansammelt. Auch in alten Reifen, Dosen, Gläsern und Flaschen kann sich Wasser ansammeln, was ideale Bedingungen bietet, damit Mücken ihre Eier ablegen und die Larven sich vermehren können.
Dengue ist eine akute Virusinfektion, die durch den Stich der Aedes-aegypti-Mücke übertragen wird. Die Symptome umfassen hohes Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Schmerzen hinter den Augen, Schwäche und Hautausschlag. Bei schwereren Verläufen können zudem Bauchschmerzen, Atembeschwerden, Erbrechen von kaffeesatzartigem Material, dunkler Stuhl oder Nasenbluten auftreten, wenn das Fieber nachlässt.
Um sich vor der Krankheit zu schützen, empfiehlt das DOH der Bevölkerung, Kleidung zu tragen, die möglichst viel Haut bedeckt, Mückenschutzmittel zu verwenden und Gebiete mit hoher Mückenkonzentration zu meiden. Zudem werden die Gemeinden dazu aufgerufen, stehendes Wasser in der Umgebung konsequent zu beseitigen, indem Wasserbehälter umgekippt, ausgeschüttet, getrocknet oder abgedeckt werden, um die Vermehrung der Mücken im und am Haus zu unterbinden.



