Cebu-Gouverneurin verteidigt Teilnahme an der Sona als Akt des Respekts
EditDie Gouverneurin von Cebu, Pamela Baricuatro, hat sich angesichts heftiger Online-Kritik zu ihrer Teilnahme an der fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, Sona) von Präsident Ferdinand Marcos Jr. geäußert. Bei einer Veranstaltung zur Verteilung von Kraftstoffsubventionen in Sibonga am Mittwoch, den 29. Juli 2026, erklärte sie, ihre Anwesenheit sei ein Zeichen des Respekts gegenüber dem höchsten Amtsträger des Landes.
Baricuatro betonte, dass die Teilnahme an der Sona zu ihren Pflichten als Mitglied der Exekutive gehöre. Sie respektiere die Position des Präsidenten und die Autorität des Amtes. RDC in Zentral-Visayas und Leiterin des RDC-Komitees für die Visayas. In dieser Funktion gehöre sie zu den nur drei Gouverneuren aus Luzon, Visayas und Mindanao, die dem Präsidenten direkt über Entwicklungsprojekte in ihren jeweiligen Regionen Bericht erstatten müssen.
Die Gouverneurin dankte zudem der nationalen Regierung für die Unterstützung nach dem Erdbeben in Cebu und dem Taifun Tino im Jahr 2025. Die Teilnahme an der Sona sei auch ein Weg, diese Unterstützung zu zeigen. In Bezug auf die Kritik äußerte sie die Vermutung, dass viele der Kritiker gar nicht aus Cebu stammten, da sie in der Provinz weiterhin auf breite Unterstützung stoße.
Während ihres Aufenthalts in Manila nutzte Baricuatro die Zeit auch für wirtschaftliche Gespräche. Sie traf sich mit dem Gouverneur von Bohol, Aris Aumentado, sowie mit Ramon Ang, dem Vorsitzenden und CEO der San Miguel Corporation, um über Investitionsmöglichkeiten für Cebu und Bohol zu beraten. Zudem fanden Gespräche mit Vertretern der Landbank statt, bei denen es um Hilfsprogramme für Landwirte sowie Kreditmöglichkeiten für kleine, mittlere und Kleinstunternehmen in Cebu ging.

