Cebu City passt Gebühren für öffentliche Dienstleistungen an
EditDie Stadtverwaltung von Cebu City hat eine überarbeitete Gebührenordnung für verschiedene öffentliche Dienstleistungen verabschiedet. Die Anpassungen betreffen unter anderem Genehmigungen, Zertifizierungen sowie medizinische Behandlungen und diagnostische Verfahren. Der Stadtrat (Sangguniang Panglungsod) stimmte der Verordnung zu, die eine Änderung des Abschnitts 67 der städtischen Steuerverordnung Nr. CXLI, der sogenannten Omnibus Tax Ordinance der Stadt Cebu, vorsieht. Damit wird der neue Zeitplan für sonstige Gebühren und Entgelte für das Jahr 2026 eingeführt.
Die Neugestaltung der Tarife folgt auf eine detaillierte Einzelprüfung der bisherigen Gebühren, die gemeinsam vom Stadtamt und dem Schatzamt (City Treasurer’s Office) durchgeführt wurde. Ziel der umfassenden Überprüfung war es, die Gebühren über verschiedene Dienstleistungskategorien hinweg zu standardisieren. Als wesentliche Gründe für die Anpassung der Sätze nennt die Stadtverwaltung steigende Betriebskosten, höhere Ausgaben für medizinische Hilfsmittel, steigende Kosten für Versorgungsbetriebe sowie die Instandhaltung von Geräten. Zudem wurden die Personalkosten und die allgemeine Inflation als Faktoren angeführt. Die Stadt betont, dass die neuen Sätze darauf abzielen, die Kosten für die Erbringung der Dienste zu decken, während die Gebühren gleichzeitig angemessen und nicht übermäßig belastend bleiben sollen.
Die neue Regelung sieht keine pauschalen Erhöhungen vor, sondern führt sowohl Senkungen als auch Steigerungen ein. Bei vielen gängigen Zertifikaten sinken die Kosten. So reduziert sich die Gebühr für ein ärztliches Attest von 100 auf 50 Pesos, ebenso wie die Kosten für eine Krankenhausbescheinigung (Certificate of Confinement). Auch bei Dokumenten zu Geburten gibt es Entlastungen: Ein Live-Geburtszertifikat kostet nun 50 Pesos statt zuvor 100 Pesos, und auch für eine beglaubigte Abschrift fällt der Preis auf 50 Pesos. Das erneute Abtippen von Geburts- oder Sterbeurkunden wird mit 100 Pesos statt bisher 200 Pesos günstiger. Auch ein medizinisches Gutachten (Medico-legal Certificate) sinkt von 150 auf 100 Pesos, und die Gebühr für eine eidesstattliche Erklärung zur Verwendung des Nachnamens des Vaters fällt von 150 auf 100 Pesos. Ebenso wird die Gebühr für eine eidesstattliche Erklärung bei verspäteter Registrierung von 150 auf 100 Pesos reduziert.
Im Bereich der medizinischen Bildgebung sind deutliche Preissenkungen bei CT-Untersuchungen zu verzeichnen. Ein CT-Scan des Gehirns ohne Kontrastmittel sinkt von 5.235 auf 5.000 Pesos, während die Untersuchung mit Kontrastmittel von 10.003 auf 9.072 Pesos fällt. Bei einem CT-Scan der Nebenhöhlen ohne Kontrastmittel reduziert sich der Preis von 8.652 auf 5.400 Pesos, und ein Scan der Augenhöhle (Orbital Scan) sinkt von 8.039,50 auf 7.900 Pesos. Auch bei Brust-CT-Scans ohne Kontrastmittel gibt es eine Senkung von 8.395 auf 8.150 Pesos. Besonders stark sinken die Kosten bei Scans des Oberbauchs ohne Kontrastmittel von 11.602 auf 8.200 Pesos. Kombinierte Untersuchungen werden ebenfalls günstiger: Ein CT-Scan von Brust und gesamtem Bauchraum fällt von 22.495 auf 13.200 Pesos, während ein Scan von Brust, Hals und Oberbauch von 12.314 auf 10.800 Pesos sinkt.
Gleichzeitig führt die Verordnung Gebühren für Dienstleistungen ein, für die zuvor keine festen Sätze hinterlegt waren. So werden nun für Beschäftigungs- und Reisebescheinigungen jeweils 100 Pesos fällig. Bei anderen Dokumenten steigen die Kosten hingegen an, wie etwa bei Sterbeurkunden, deren Gebühr von 100 auf 150 Pesos angehoben wird. Die Gebühr für eine Bescheinigung über eine Eheberatung bleibt unverändert bei 150 Pesos, und die Zertifizierung von Körperteilen kostet weiterhin 100 Pesos. Die Gebühr für ein Fruchttod-Zertifikat wird in der neuen Liste nicht mehr aufgeführt.
Zusätzlich wurden neue Tarife für spezifische diagnostische Verfahren eingeführt, darunter ein Mandibel-CT-Scan (5.800 Pesos ohne und 9.800 Pesos mit Kontrastmittel), ein Angiogramm-Brustscan mit Kontrastmittel für 17.825 Pesos sowie ein CTA-Karotis-Scan (8.000 Pesos ohne und 15.000 Pesos mit Kontrastmittel). Die Stadtverwaltung wies abschließend darauf hin, dass die neuen Gebühren weiterhin den geltenden Ausnahmeregelungen, Wohltätigkeitsstatus und den Vorschriften von PhilHealth unterliegen.



