Politik: Landesweit

Militär dementiert Erhalt von DepEd-Geldern für Jugendgipfel

Ein hochrangiger Militärvertreter hat klargestellt, dass seine Einheit im Jahr 2023 keine Gelder vom Bildungsministerium (Department of Education, DepEd) für die Durchführung von acht Jugendgipfeln (Youth Leadership Summit, YLS) in den Provinzen von Mindanao erhalten hat. Colonel Manaros Boransing II, der derzeit Kommandeur der Task Force Zamboanga und ehemalige stellvertretende Stabschef für zivile Militäroperationen der 1. Infanteriedivision, betonte am Dienstag, 1. September 2026, dass die für diese Gipfel verwendeten Mittel ausschließlich aus dem Budget der philippinischen Streitkräfte (Armed Forces of the Philippines, AFP) stammten.

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Quelle: PIA

Die Youth Leadership Summits sind ein ressortübergreifendes Programm unter der Leitung der 1. Infanteriedivision, das darauf abzielt, die Rekrutierung von Jugendlichen durch gewalttätigen Extremismus zu verhindern. Während andere beteiligte Behörden ihre eigenen Kosten trugen, gab Boransing an, dass keinerlei Geldbeträge von Regierungsbehörden an die 1. Infanterietabak-Division für die Gipfel oder für Informations- und Kommunikationskampagnen überwiesen wurden.

Diese Aussagen fallen in den Kontext des wiederaufgenommenen Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte, die im Jahr 2023 das Bildungsministerium leitete. Das DepEd hatte eine Bescheinigung von Boransing genutzt, um die Verwendung von 15,54 Millionen Pesos aus seinen vertraulichen Mitteln zu rechtfertigen. Dieser Betrag war Teil der insgesamt 112,5 Millionen Pesos an vertraulichen Ausgaben des Ministeriums für das Jahr 2023. Die betreffende Summe von 15,54 Millionen Pesos gehörte zudem zu den 75 Millionen Pesos, die zuvor von der Rechnungsprüfungsbehörde (Commission on Audit, COA) aufgrund fehlender Belege beanstandet worden waren.

Boransing erklärte zudem, dass der pensionierte Generalmajor Nolasco Mempin, ein ehemaliger Unterstaatssekretär des DepEd, um die Bescheinigung gebeten hatte. Dem Militäroffizier sei zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht bewusst gewesen, dass das Dokument dazu dienen sollte, die Verwendung der vertraulichen Gelder zu legitimieren. Das Bildungsministerium hatte lediglich Informationen über die Teilnehmer sowie die geeigneten Veranstaltungsorte für die Gipfel beigesteuert.