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Boxer Charly Suarez fordert nach K.-o.-Sieg Revanche gegen Emanuel Navarrete

Der philippinische Boxer Charly Suarez hat nach seinem ersten Kampf in über einem Jahr einen deutlichen Sieg errungen und damit seinen Anspruch auf einen Weltmeistertitel untermauert. Beim Superfedergewicht-Kampf im National Orange Show Event Center in San Bernardino, Kalifornien, besiegte der 37-Jährige den Mexikaner Manuel Avila bereits in der ersten Runde durch Knockout.

A basketball court in the sand on a small island in the Philippines.
Symbolbild: Envato

Durch diesen Sieg sicherte sich Suarez den WBO-International-Titel und festigte seine Position als obligatorischer Herausforderer für den WBO-Weltmeister Emanuel Navarrete. Mit diesem Erfolg verbesserte Suarez seine Bilanz auf 19 Siege bei null Niederlagen, wovon 11 durch Knockout erzielt wurden.

Der Kampf, der im Rahmen der NOS Events als Co-Hauptevent von ProBox TV übertragen wurde, verlief für Suarez sehr kontrolliert. Er setzte von Beginn an auf Druck und Körpertreffer, bevor er Avila mit präzisen Kombinationen in die Defensive drängte. Ein schwerer rechter Schlag brachte den Mexikaner ins Wanken, und ein weiterer rechter Schlag zwang ihn in die Knie, woraufhin der Ringrichter den Kampf vorzeitig abbrach.

Der Sieg rückt eine Revanche gegen Emanuel Navarrete wieder in den Fokus. Zwischen den beiden Boxern gab es im Mai 2025 eine umstrittene Begegnung, die in der achten Runde aufgrund einer tiefen Schnittwunde über Navarretes linkem Auge abgebrochen wurde. Obwohl die Kampfrichter den Abbruch zunächst auf einen versehentlichen Kopfstoß zurückführten, was zu einem technischen Sieg für Navarrete führte, zeigten Wiederholungen, dass die Verletzung durch einen Schlag von Suarez verursacht worden war. Die Entscheidung wurde später in ein „No Contest“ umgewandelt, woraufhin die WBO eine Revanche anordnete. Navarrete hatte sich jedoch zuvor für einen Vereinigungskampf gegen den damaligen IBF-Champion Eduardo Nuñez entschieden.

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