Kultur: Metro Manila

Bigkis-Kollektion präsentiert südostasiatische Design-Kooperation auf Manila FAME

Nach einer Präsentation bei der Maison&Objet in Paris kehrt die Bigkis-Kollektion von genteelhome nun zur Manila FAME zurück. Die Kollektion, deren Name vom philippinischen Begriff für Bindungen oder Verbindungen abgeleitet ist, entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen namhaften Designerinnen und Designern aus Südostasien.

A sunny view of the National Museum of Fine Arts in Manila with the Philippine flag.
Quelle: Clarence Gaspar / Pexels

An der Kooperation beteiligten sich der Singapurer Keat Ong, die Malaysierin Lai Sew Hong, der Thailänder Eggarat Wongcharit sowie die Filipinerin Ivy Almario. Ziel der Gruppe war es, durch außergewöhnliche Handwerkskunst zu zeigen, wie Design unterschiedliche Kulturen, Gemeinschaften und kreative Köpfe miteinander verknüpfen kann.

Katrina Blanca de Leon, die Gründerin von genteelhome, beschrieb den Entwicklungsprozess in einem Interview mit der Daily Tribune als dynamisch, kooperativ und spielerisch. Man habe Ideen, Konzepte und sogar das eigene methodische Vorgehen beim Erschaffen der Stücke geteilt, wobei der gemeinsame Input der Designer das endgültige ästhetische Erscheinungsbild der Kollektion maßgeblich mitgeprägt habe. Die Auswahl der Partner erfolgte dabei gezielt nach gemeinsamen Werten, die genteelhome als Zentrum für künstlerische Zusammenarbeit versteht.

Herausforderungen in der Produktion, wie etwa die begrenzte Verfügbarkeit bestimmter Materialien auf den Philippinen, betrachtete de Leon nicht als Hindernis, sondern als Chance für Innovationen und die Suche nach Alternativen. Sie beschrieb solche Einschränkungen eher als eine offene Tür für neue Lernprozesse. Über das rein Materielle hinaus betonte die Gründerin den persönlichen Wert der Zusammenarbeit, die neben dem fertigen Design auch Freundschaften und Mentorenschaften hervorgebracht habe. Für de Leon war die Erfahrung, direkt mit diesen Experten zusammenzuarbeiten, eine wertvolle Gelegenheit zum Lernen, wobei sie den geistigen Austausch mit den Kollegen als größeren Segen empfand als das rein materielle Ergebnis der Arbeit.