Politik – Bicol Region
Bicol-Region hofft bei Marcos' fünfter SONA auf Fortführung wichtiger Regierungsprogramme
Im Vorfeld der fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) von Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. am kommenden Montag äußern lokale Beamte und Bewohner der Region Bicol die Hoffnung auf die Fortsetzung zentraler Regierungsprogramme. Die Beteiligten betonten, dass diese Initiativen die öffentlichen Dienste verbessert, die lokale Entwicklung gestärkt und wesentliche Unterstützung für die Gemeinden bereitgestellt haben.
Die Bürgermeisterin von Naga City, Leni Robredo, hob hervor, dass verschiedene Programme der Marcos-Administration die Bedürfnisse marginalisierter Gemeinschaften effektiv adressiert haben. Dies gelte insbesondere für Bereiche wie Wohnungsbau, Bildung und Hochwasserschutzprojekte. Robredo dankte der Zentralregierung für die zahlreichen Projekte, nannte als Beispiel das Ministerium für Wohnungsbau, Stadtplanung und Siedlungsentwicklung (DSHUD), durch das bereits zwei Programme für Gemeinschaftsmortgages in ihrer Stadt umgesetzt wurden.
Ein besonderes Augenmerk legte Robredo auf den Local Government Support Fund (LGSF), ein Hilfsmittel, das LGUs zuteilt. Dieser Fonds ermögliche es den Kommunen, Prioritätsprojekte effizienter umzusetzen, da die Zuweisungen auf dem tatsächlichen Bedarf der jeweiligen Orte basieren. Sie äußerte den Wunsch, dass der Präsident diesen Erfolg in seiner Rede erwähnt, damit die Bevölkerung die Bedeutung dieser direkten Unterstützung besser wertschätzen kann.
Auch der Gouverneur von Albay, Noel Rosal, drückte die Hoffnung aus, dass der Präsident den LGSF während seiner Ansprache hervorhebt. Er bezeichnete den Fonds als eine der bedeutendsten Unterstützungsformen für lokale Regierungen in den letzten Jahren. Im Vergleich zu früheren Regierungen seien die bereitgestellten Mittel in Millionenhöhe deutlich höher, was zudem die Transparenz und Rechenschaftspflicht der Beamten unterstreiche.
Ann Gemma Ongjoco, Bürgermeisterin von Guinobatan, begrüßte die Fortführung nationaler Programme und betonte die Stärkung der Gemeinschaften durch den LGSF. Da die Projekte auf öffentlichen Konsultationen in den Barangays basieren, könnten die Bewohner selbst bestimmen, welche Vorhaben vorrangig sind, anstatt dass diese allein von Politikern vorgegeben werden. Zudem hoffte sie auf die Fortsetzung ausstehender Projekte, insbesondere des Umsiedlungsprogramms für Familien, die durch die Aktivitäten des Vulkans Mayon betroffen sind. Guinobatan gehört zu den Gemeinden in Albay, die bei vulkanischen Unruhen regelmäßig Evakuierungen erfordern.
Auch aus Sicht der Bürger stehen Infrastruktur und Existenzsicherung im Vordergrund. Samuel Remoto aus Naga City begrüßte eine strengere Überwachung von Infrastrukturprojekten nach vergangenen Kontroversen um Hochwasserschutzmaßnahmen und hofft, dass laufende Straßen- und Hochwasserschutzprojekte die chronischen Überschwemmungen in der Stadt endlich lösen. Percia Bacerdo aus San Lorenzo Ruiz in Camarines Norte forderte zudem den Erhalt von Programmen zur Existenzsicherung sowie den Ausbau von Straßen und Brücken, um den Transport von Gütern insbesondere in Notfällen und bei Naturkatastrophen zu verbessern.