Wirtschaft: Landesweit

Asia United Bank verzeichnet leichten Gewinnanstieg im ersten Halbjahr 2026

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die Asia United Bank (AUB) einen leichten Anstieg des Nettogewinns. Der Gewinn belief sich in den ersten sechs Monaten auf 6,19 Milliarden Pesos, was einem leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, in dem der Wert noch bei 6,13 Milliarden Pesos lag.

Aerial view of Makati
Symbolbild: Envato

Trotz dieses leichten Zuwachses sah sich die Bank mit einem massiven Anstieg der Rückstellungen für potenzielle Kreditausfälle konfrontiert. Diese stiegen um 227 Prozent auf 596 Millionen Pesos, da das Institut angesichts des aktuellen makroökonomischen Umfelds seine Reserven stärkte. Allerdings wurde dieser Anstieg durch ein stärkeres Wachstum bei den Kreditvergaben und den Gebühreneinnahmen ausgeglichen.

Das operative Einkommen der Bank stieg um 10,1 Prozent auf 12,32 Milliarden Pesos. Ein Zuwachs der Nettozinserträge um 14,9 Prozent auf 10,11 Milliarden Pesos trug maßgeblich dazu bei. Dieser Zuwachs ist auf ein Kreditwachstum von 10 Prozent auf insgesamt 281 Milliarden Pesos zurückzuführen. Darüber hinaus kletterten die Gebühren- und Treuhanderträge um 16 Prozent auf 1,2 Milliarden Pesos, angetrieben durch Dienste wie HelloMoney, Kreditkarten, Trust-Services sowie AUB PayMate und Filialtransaktionen.

Die Bilanzsumme der Bank wuchs bis zum 30. Juni um 5,6 Prozent auf 427 Milliarden Pesos, während die Einlagen um 3,8 Prozent auf 338 Milliarden Pesos zunahmen. Davon entfielen 76,12 Prozent auf kostengünstige Sichteinlagen und Sparkonten. AUB-Präsident Manuel A. Gomez bezeichnete die stabilen Ergebnisse als solides Fundament, um die geplante digitale Roadmap des Unternehmens voranzutreiben.

Trotz der höheren operativen Ausgaben, die aufgrund von Wachstumsinvestitionen um 11 Prozent auf 4 Milliarden Pesos stiegen, blieb die Qualität der Vermögenswerte laut Bank stabil. Die NPL lag bei lediglich 0,44 Prozent. Die Eigenkapitalquote (Common Equity Tier 1) sowie die Gesamtkapitaladäquanz lagen mit 18,62 Prozent bzw. 19,28 Prozent deutlich über den regulatorischen Anforderungen.