Arbeitsministerium plant Schutzmaßnahmen gegen extreme Hitze
EditDas philippinische Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) bereitet derzeit vier neue Richtlinien vor, um die Gesundheit und Sicherheit von Beschäftigten bei steigenden Temperaturen zu gewährleisten. Laut Arbeitsminister Francis N. Tolentino liegt der Fokus dabei insbesondere auf Personen in Außenberufen, wie etwa Bauarbeitern.
Die geplanten Regelungen sollen die Verantwortlichkeiten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern festlegen, um die Hitzeexposition zu verringern und arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Tolentino betonte, dass gemäß der geplanten Arbeitsrichtlinien keine Gehaltsabzüge erfolgen dürfen. Während Arbeitgeber spezifische Pflichten übernehmen müssen, seien auch die Angestellten dazu angehalten, die vorgeschriebenen Maßnahmen zu ihrem eigenen Wohlbefinden zu befolgen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen ist die Entschädigung bei hitzebedingten Verletzungen. Der Minister kündigte an, eine Richtlinie zu erlassen, die besagt, dass Erkrankungen wie Hitzschlag, Hitzekrämpfe oder Erschöpfung durch Hitze als entschädigungspflichtig gelten. Die ECC gestellt werden, welche das Entschädigungsprogramm für Mitglieder des Social Security System (SSS) und des Government Service Insurance System (GSIS) verwaltet.
Besondere Berücksichtigung finden auch Lieferfahrer. Das DOLE plant, diese Gruppe vor extremen Bedingungen zu schützen, indem Fahrer keine Strafen für verspätete Lieferungen erhalten sollen, wenn sie Schutz in ausgewiesenen Kühlstationen suchen. Das Ministerium beabsichtigt zudem, mit Lieferplattformen in Kontakt zu treten, um deren Unterstützung für Fahrer zu fördern, die ihre Arbeit zum Schutz vor gefährlicher Hitze unterbrechen müssen. Diese Schritte erfolgen auf Anweisung von Präsident Marcos, um die Arbeiter angesichts der durch El Niño drohenden Hitzeperioden abzusichern.




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