Die tropische Depression Luis hat die Bicol-Region in unmittelbare Gefahr gebracht. Als Reaktion darauf hat die Provinzverwaltung von Camarines Sur die gesamte Provinz unter Alarmstufe Rot gestellt und präventive Evakuierungen angeordnet.
Weite Teile der Provinz Cebu sind von anhaltenden und weit verbreiteten Überschwemmungen betroffen. Angesichts dieser Situation hat der Erzbischof von Cebu, Alberto Uy, zu einem Kurswechsel in der regionalen Entwicklung aufgerufen.
Die tropische Depression Luis beeinflusst bereits weite Teile der Insel Luzon, obwohl sich das Wettersystem derzeit noch vor der Küste bewegt. Laut der Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical, and Astronomical Services Administration) wurde das Tiefdruckgebiet am Sonntagnachmittag, dem 2. August 2026, zuletzt etwa 285 Kilometer östlich von Baler in der Provinz Aurora lokalisiert.
Über dem Philippinischen Meer, östlich der Provinz Aurora, bewegt sich die tropische Depression Luis weiter nordwestlich. Deswegen bleibt die Windwarnstufe Signal 1 für vier Gebiete auf der Insel Luzon bestehen.
In der laufenden Woche müssen Metro Manila und weitere Teile der Insel Luzon mit anhaltenden Regenfällen rechnen. Grund hierfür sind der Tropensturm „Luis“ sowie der Südwestmonsun, auch Habagat genannt, die voraussichtlich über mehrere Tage hinweg für Niederschläge in den betroffenen Gebieten sorgen.
Aufgrund der Bedrohung durch die tropische Depression Luis hat die philippinische Küstenwache (Philippine Coast Guard, PCG) in Catanduanes am Sonntag den Seeverkehr in die Provinz und von ihr weg vorübergehend untersagt. Die Station Catanduanes gab um 11:00 Uhr eine entsprechende Warnung heraus.
Die tropische Depression Luis hat am Samstag, den 1. August, zu weitreichenden Reiseunterbrechungen in der philippinischen Bicol-Region geführt. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen wurde der Seeverkehr vorübergehend eingestellt, wodurch mindestens 356 Passagiere in den verschiedenen Häfen der Region festsaßen.
Der Sturm 'Luis' bewegt sich nordwestwärts vor der Küste von Quezon und zieht damit von der Region weg. In Teilen von Luzon bleibt die Sturmwarnstufe 1 (Signal No.
Auf einem beschädigten Abschnitt der Nationalstraße San Fernando-Talaingod besteht akute Gefahr durch mögliche Erdrutsche, da die Gefahr neuer Hangrutschungen jederzeit gegeben ist. Die Straße dient als wichtige Verbindung zwischen den Provinzen Bukidnon und Davao del Norte, trotzdem versuchen Autofahrer weiterhin, den beschädigten Bereich zu überqueren, obwohl das philippinische Ministerium für öffentliche Arbeiten und Verkehr (DPWH) Reisende eindringlich warnt, die betroffene Strecke zu nutzen.
In Teilen der Provinz Cebu besteht weiterhin das Risiko von Sturzfluten, da die Region von anhaltenden lokalen Gewittern betroffen ist. Die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) gab am Sonntag, den 2. August, eine entsprechende Warnung heraus.