Sicherheit: Bulacan, Nueva Ecija

Zwei Jugendliche wegen Bombenandrohungen an Schulen in Zentral-Luzon festgenommen

Eine Serie von fingierten Bombenandrohungen gegen Schulen in der Region Zentral-Luzon hat zu zwei Festnahmen von Jugendlichen geführt. Die beiden Verdächtigen stammen aus den Provinzen Bulacan und Nueva Ecija und müssen sich strafrechtlichen Ermittlungen stellen. Die Verhaftungen wurden am Mittwoch, den 29. Juli, vom Polizeiregionalbüro III (PRO-3) bekannt gegeben.

Photo 1 (2)
Bild: PIA - Photo 1 (2)

Seit dem 1. Mai wurden insgesamt 47 Bombenandrohungen gegen Schulen in der Region registriert, wie Brigadier General Jess Mendez, der Direktor des PRO-3, mitteilte. Obwohl sich alle Meldungen als Hoaxes herausstellten, lösten sie erhebliche Einsatzmaßnahmen aus. Bei jedem Vorfall mussten Polizeikräfte, Teams zur Entschärfung von Sprengstoffen (Explosive Ordnance Disposal), K9-Einheiten sowie Rettungskräfte mobilisiert werden.

Diese Vorfälle störten nicht nur den Unterricht massiv, sondern lenkten auch wertvolle Ressourcen von echten Notfällen ab, betonte Mendez. Das Verbreiten falscher Informationen, die öffentliche Panik auslösen, ist gesetzlich strafbar. In Zusammenarbeit mit der regionalen Abteilung für Cyberkriminalität (Regional Anti-Cybercrime Unit) werden die Ermittlungen fortgesetzt, um weitere Nachrichten über soziale Medien, E-Mails und Messenger-Dienste zurückzuverfolgen.

Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, vor dem Absenden oder Teilen von Inhalten, die Angst oder Panik schüren könnten, gründlich nachzudenken. Verdächtige Nachrichten oder Aktivitäten sollten umgehend bei der nächsten Polizeistation oder über die Notrufnummer 911 gemeldet werden.