Wirtschaft

Zentralvisayas plant gemeinsame Initiative von Cebu und Bohol zur Ernährungssicherheit

Um die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu stabilisieren und die Kosten für Basisgüter in der Region zu senken, hat der Regionalentwicklungrat in Zentralvisayas (RDC-7) die Einrichtung einer gemeinsamen technischen Arbeitsgruppe der Provinzen Cebu und Bohol beschlossen. Die Arbeitsgruppe soll sich speziell mit Lebensmittelpreisen und der Ernährungssicherheit befassen.

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Bild: PIA - cebu-danao-rdc-uplift

Die Initiative wurde während einer Sitzung des Komitees für das Regional Unified Package for Livelihoods, Industry, Food and Transport (UPLIFT) im Danao Civic Center in Cebu verabschiedet. Unter dem Vorsitz der Gouverneurin von Cebu, Pamela S. Baricuatro, wurde die Empfehlung zur Gründung der Arbeitsgruppe bestätigt. Das DOLE initiierte Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Cebu und Bohol bei der Versorgung mit Fisch, Meeresfrüchten und landwirtschaftlichen Erzeugnissen stärken.

Zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe gehören die Verfolgung von Engpässen in der Schifffahrt und Logistik, die Untersuchung der Preisgestaltung entlang der Lieferketten sowie die Förderung des Direktbezugs von lokalen Landwirten und Fischern. Letzteres soll dazu beitragen, die Verbraucherpreise zu senken. Als Grundlage für diese Maßnahmen dient die Inflation in Zentralvisayas sowie die Tatsache, dass Cebu Schätzungen zufolge zu 70 Prozent auf Lebensmittelimporte aus anderen Provinzen angewiesen ist.

Roy L. Buenafe, Regionaldirektor des DOLE-7, erklärte, dass die Region zwar über ausreichende Lebensmittelvorräte verfüge, jedoch eine genauere Überwachung der tatsächlichen Nachfrage notwendig sei. Man müsse die Bewegungen der Menschen in der Umgebung genau beobachten, um den exakten Bedarf zu ermitteln.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Gouverneurin Baricuatro betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass koordinierte Maßnahmen unerlässlich seien, um Familien und Gemeinschaften vor Risiken für den Lebensunterhalt und globalen Unsicherheiten zu schützen. Im Rahmen der Sitzung wurde zudem ein Statusbericht zur regionalen UPLIFT-Reaktion geprüft. Dieser Bericht dokumentiert die Unterstützung der nationalen Regierungsbehörden, um besonders schutzbedürftige Gruppen vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten abzufedern. Der Bericht wird dem nationalen UPLIFT-Komitee vorgelegt, das unter dem Vorsitz von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. steht.

Zentralvisayas war die erste Region des Landes, die ein regionales UPLIFT-Komitee einrichtete. Dies geschah auf Basis der RDC-7-Resolution Nr. 1 aus dem Jahr 2026, die auf der von Präsident Marcos am 24. März 2026 erlassenen Executive Order Nr. 110 basiert. Das Komitee fungiert als Koordinierungsstelle für staatliche Interventionen in der Region und bringt nationale Behörden, lokale Regierungen sowie Partner aus dem Privatsektor zusammen, um auf wirtschaftliche Störungen zu reagieren.

Quellen