Gesundheit: Davao Oriental

Wiederaufbau des Provinz-Krankenhauses in Davao Oriental verzögert sich durch Planungsarbeiten

Die DPWH und DOH arbeiten derzeit an der Fertigstellung eines Standortentwicklungsplans für den Wiederaufbau des Provinz-Krankenhauses in Manay, Davao Oriental. Das Krankenhaus, das auch als Manay District Hospital bekannt ist, war im Oktober des vergangenen Jahres infolge einer Serie schwerer Erdbeben eingestürzt.

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Quelle: PIA

Der geplante Ausschreibungsprozess für die Einrichtung wurde vorerst verschoben. Ursprünglich sollte die Vergabe am 28. Juli 2026 stattfinden, doch das DPWH hat den Termin auf unbestimmte Zeit vertagt. Dean Ortiz, Sprecher des DPWH-XI, erklärte gegenüber MindaNews, dass der Entwicklungsplan für die nächste Phase des Beschaffungsverfahrens zwingend erforderlich sei. Das Provinzamt koordiniere sich hierzu mit dem Gesundheitsministerium, um die Planungen vor dem Beginn der weiteren Aktivitäten abzuschließen.

Für die Sanierung sind zwei verschiedene Bauvorhaben vorgesehen. Das Projekt mit der Nummer 25LF0175 umfasst den Bau des vorderen Gebäudes sowie der Notaufnahme. Hierfür wurde ein Budget von 39,8 Millionen Pesos bewilligt, wobei die Mittel für dieses Vorhaben im Juni 2026 freigegeben wurden. Das Projekt wird im Rahmen des Health Facilities Enhancement Program (HFEP) des Gesundheitsministeriums finanziert und hat eine geplante Bauzeit von 242 Kalendertagen. Dieses Vorhaben musste ursprünglich aufgrund der Erdbeben angepasst werden, um den veränderten Anforderungen der Rekonstruktion gerecht zu werden.

Ein zweites Projekt, die Nummer 26LF0102, betrifft den Bau eines Gebäudes für die ambulante Versorgung (OPD). Dieses Vorhaben wird durch das GAA für 2026 finanziert und hat ein geschätztes Kostenvolumen von etwa 28.324.940 Pesos. Die Ausschreibung hierfür wurde durch das zuständige Ingenieurbüro des ersten Distrikts von Davao Oriental vorerst ausgesetzt, da die Freigabe der Mittel noch aussteht. Das zuständige Büro gab in der ersten Augustwoche ein Bulletin heraus, das die Eröffnung der Gebote bis auf Weiteres verschiebt.

Die Zerstörungen gehen auf die Erdbeben vom 10. Oktober 2025 zurück, als ein Beben der Stärke 7,3 am Morgen und ein Nachbeben der Stärke 6,9 am selben Abend die Region erschütterten. Das Krankenhausgebäude war so schwer beschädigt, dass die Decke der Notaufnahme einstürzte und das Verwaltungsgebäude massive Schäden erlitt. Die Ingenieure der Provinz erklärten das Gebäude unmittelbar nach dem Einsturz für unbrauchbar und setzten ein sogenanntes Red-Tag, was bedeutet, dass es nicht mehr genutzt werden darf. Zwar konnten Patienten und Personal rechtzeitig evakuiert werden, sodass niemand verletzt wurde, doch der Krankenhausbetrieb wurde massiv beeinträchtigt.

In der Folgezeit musste das Personal Behandlungen in Zelten vor dem ehemaligen Gebäude durchführen, während stationäre Patienten in ein nahegelegenes Superhealth-Zentrum verlegt wurden, das etwa fünf Minuten entfernt liegt. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hatte eine beschleunigte Sanierung des Krankenhauses angeordnet. Die Erdbeben in Manay betrafen insgesamt 17 Barangays und beeinträchtigten laut Daten des Nationalen Katastrophenschutzrats rund 74.575 Personen bzw. 14.915 Familien. Allein in den Barangays Central und San Ignacio waren etwa 30.000 Menschen betroffen.

Das heutige Krankenhaus in Manay wurde im Jahr 1982 auf Grundlage des Batas Pambansa Blg. 297 gegründet und war damals als Manay Emergency Hospital bekannt.