Sicherheit: Agusan del Sur, Surigao del Sur

Waffenlager und drei Kapitulationen: Militär versetzt Rebellen in Caraga Rückschlag

In der philippinischen Region Caraga haben Militäreinheiten den verbleibenden kommunistischen Aufständischen einen bedeutenden Rückschlag zugefügt. Innerhalb einer einwöchigen Einsatzserie ergaben sich drei Mitglieder der Rebellenbewegung und führten die Truppen zu einem versteckten Waffenlager, in dem hochpowertige Waffen sowie improvisierte Sprengvorrichtungen sichergestellt wurden. Die Operationen wurden von Einheiten der 401. Infanteriebrigade unter dem Kommando der 4. Infanteriedivision (4ID) durchgeführt.

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Symbolbild: Envato

Die Serie der Kapitulationen nahm ihren Anfang am 22. August in Barangay Bagyang, San Miguel, in der Provinz Surigao del Sur. Dort ergab sich Michael M. Anga-an, bekannt als Piko, dem 36. Infanteriebataillon. Er war ein ehemaliger Unterstützer der aufgelösten Guerrilla Front 21 (DGF21) und übergab eine improvisierte Schrotflinte sowie Munition.

Am 25. August folgte in Sibagat, Agusan del Sur, die Aufgabe von Roger Tana Gana, alias „Jake“. Der ehemalige operative Mitarbeiter der Militia ng Bayan wurde durch gemeinsame Teams des 3. Special Forces Battalion und des 4. Civil-Military Operations Battalion zur Kapitulation bewegt. Gana übergab eine selbstgebaute Schrotflinte, zwei M357 Magnum Revolver sowie Munition.

Den Abschluss der Ereignisse bildete am 26. August die Kapitulation von Erwin Carasco Pedrablanca, alias „Vincent“, in Cantilan, Surigao del Sur. Der Rebelle ergab sich ebenfalls dem 36. Infanteriebataillon und verriet den Standort eines vergrabenen Waffenlagers in Barangay Buntalid. Den Angaben Pedrablancas folgend, bargen die Truppen ein M14-Gewehr, IEDs, die mit Zünddrähten und Schaltern ausgestattet waren.

Brigadegeneral Benjamin L. Leander, Kommandeur der 401. Infanteriebrigade, wertete die stetige Zahl der Kapitulationen als Zeichen dafür, dass die Unterstützung für bewaffnete Aufständische in ehemaligen Hochburgen abnimmt. Er hob hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Regierungskräften, lokalen Akteuren und der Bevölkerung entscheidend sei, um ehemaligen Mitgliedern die Rückkehr in die Gesellschaft zu ermöglichen. Generalmajor Marion T. Angcao, Kommandeur der 4ID, bekräftigte, dass die militärischen Einheiten den Druck auf die verbleibenden Rebellen aufrechterhalten, während man gleichzeitig Wege für die Rückkehr ins Zivilleben offenhalte.

Die drei Personen durchlaufen derzeit behördliche Befragungen und werden im Rahmen des E-CLIP für staatliche Integrationsleistungen bearbeitet.