Vorwürfe wegen Unregelmäßigkeiten bei Infrastrukturprojekten in Taguig
EditIn der Stadt Taguig gibt es Vorwürfe wegen mutmaßlich unregelmäßiger Infrastrukturprojekte. Der philippinische Senator Panfilo „Ping“ Lacson hat detaillierte Informationen zu diesen Vorwürfen und bezeichnete diese Details in einer Äußerung auf der Plattform X als „köstlich“ (delicious).
Die Unregelmäßigkeiten betreffen angebliche Verfehlungen bei Hochwasserschutzprojekten in Taguig, einem Gebiet, das politisch eng mit dem Senatsminderheitsführer Alan Peter Cayetano verbunden ist. Laut Lacson sollen die Unregelmäßigkeiten bis ins Jahr 2019 zurückreichen und von einer einzelnen Person gesteuert worden sein. Sein Büro hat dem Büro des Ombudsmanns Dokumente und Zeugenaussagen vorgelegt, um diese Vorwürfe zu untermauern.
Zu den beschuldigten Methoden gehören unter anderem die Umdeutung illegaler Landgewinnungsprojekte als Hangschutzmaßnahmen, die Erstellung sogenannter „Geisterprojekte“, Doppelansprüche auf Haushaltsmittel sowie die Verwendung von Fotos bereits abgeschlossener Projekte, um Zahlungen für neue Verträge zu erhalten. Lacson verglich die Situation in Taguig mit den Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten in Bulacan.
Senator Cayetano wies die Vorwürfe als böswillig zurück und kritisierte Lacsons Aussagen als haltlose Behauptungen. Er betonte, dass er die Einreichung der Beweise beim Ombudsmann begrüße, da Rechenschaftspflicht wichtig sei, die Angelegenheit jedoch am richtigen Ort und zur richtigen Zeit geklärt werden müsse. Cayetano warnte zudem vor böswilligen Anschuldigungen, die zwar gut klingen mögen, aber faktisch falsch seien.
Die Öffentlichkeit soll die Details im Rahmen der Anhörungen des Blue Ribbon Committee erfahren, in denen die Hintergründe zu fünf Fallstudien aus Taguig, die bereits dem Ombudsmann übergeben wurden, offengelegt werden sollen. Lacson kündigte an, dass diese Anhörungen Einblicke in die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten geben werden.




