Vorwürfe über Scheinprojekte in Taguig: Cayetano fordert Beweise von Lacson
EditIn Taguig City hat ein Streit um mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Infrastrukturprojekten begonnen. Senator Panfilo Lacson hatte auf der Plattform X eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht, in denen er von Doppelabrechnungen und unrechtmäßigen Geldeingängen bei Infrastrukturmaßnahmen in der Stadt sprach.
Lacson präsentierte zwei spezifische Fälle, die er als kriminell einstuft. So sollen zwei unterschiedliche Projekte mit verschiedenen technischen Beschreibungen, Standorten und Auftragnehmern für die Abrechnung dasselbe Foto verwendet haben. Beide Projekte seien bereits abgerechnet und die Gelder eingezogen worden. In einem weiteren Fall habe ein einzelnes Projekt zum Schutz von Böschungen zwei separate Budgetzuweisungen erhalten, die ebenfalls beide abgerechnet wurden.
Der Senator betonte, dass es ihm nicht um persönliche Fehden gehe, sondern um Rechenschaftspflicht. Er kündigte an, die vollständigen Beweise entweder dem Ombudsmann zu übergeben oder sie im Rahmen von Anhörungen des Blue Ribbon Committee vorzulegen, sobald dies gefordert werde.
Der Minderheitsführer im Senat, Alan Peter Cayetano, wies die Anschuldigungen zurück und forderte Lacson auf, konkrete Details zu den Vorwürfen zu nennen. Cayetano erklärte, dass ihm nach seinem Kenntnisstand keine sogenannten „Ghost Projects“, also Scheinprojekte, die nur auf dem Papier existieren, in der Stadt bekannt seien. Die Stadt gilt als politisches Machtzentrum von Cayetano, der zuvor das Amt des Senatspräsidenten innehatte.












