Vizepräsidentin Duterte wirft NBI Täuschung vor
EditVizepräsidentin Sara Z. Duterte hat am Dienstag, den 13. Oktober 2026, scharfe Kritik am National Bureau of Investigation (NBI) geübt. Sie warf der Behörde vor, Steuergelder für irreführende öffentliche Operationen zu missbrauchen. Hintergrund der Vorwürfe ist eine Darstellung des NBI, wonach eine bestimmte Immobilie in ihrer Vermögenserklärung (Statement of Assets, Liabilities, and Net Worth, SALN) falsch angegeben worden sei.
Duterte wies die Behauptung entschieden zurück, dass das gezeigte Grundstück ihr gehöre. In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete sie die Glaubwürdigkeit der vom NBI zusammengestellten Beweise als zweifelhaft. Sie kritisierte, dass die Behörde ihre Ressourcen für Aktivitäten einsetze, die keinen klaren Nutzen für die Öffentlichkeit erbrächten. Zudem verwies die Vizepräsidentin darauf, dass solche Unstimmigkeiten bereits dazu geführt hätten, dass das NBI aus der Zeugenliste der Anklage in laufenden Amtsenthebungsverfahren gestrichen wurde. Sie zog dabei Parallelen zu früheren Kontroversen um die sogenannte „Gracioso-Affidavit“.
Die Ermittlungen des NBI beziehen sich laut NBI-Direktor Melvin Matibag auf Immobilien, die in der SALN der Vizepräsidentin mit einem Wert von 890.000 Pesos angegeben wurden, deren tatsächlicher Wert jedoch bei 60 Millionen Pesos liegen könnte. Ermittler haben bereits eine Besichtigung des Grundstücks in Catigan, im Distrikt Toril, durchgeführt. Dort soll das Land als landwirtschaftliche Fläche deklariert worden sein. Eine formelle Stellungnahme des NBI zu den Vorwürfen der Vizepräsidentin steht bislang aus.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!