Politik: Landesweit

Vizepräsidentin Duterte kritisiert Regierungsrat zum Umgang mit El Niño

Die philippinische Vizepräsidentin Sara Duterte hat scharfe Kritik an den Empfehlungen von Präsident Ferdinand Marcos Jr. zum Umgang mit dem bevorstehenden „Super El Niño“ geübt. In einem Pressegespräch mit nationalen Medien am Montag wies Duterte die Aufforderung des Präsidenten zurück, Regenwasser in Eimern zu sammeln, um der schweren Trockenperiode vorzubeugen.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Präsident Marcos Jr. hatte Haushalte dazu aufgerufen, Behälter für die Regenwasserspeicherung zu erwerben, und versprochen, dass die Regierung Wasserfilter sowie Anleitungen zur Aufbereitung des geernteten Wassers bereitstellen werde. Duterte bezeichnete diese Ratschläge als unsinnig und erklärte, man könne vom Präsidenten keine weiteren Erwartungen mehr haben.

Anstatt auf die Anweisungen der Zentralregierung zu setzen, OVP eine eigene landesweite Aufklärungskampagne an. Diese soll Gemeinschaften dabei unterstützen, die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen der Dürre zu bewältigen. Die Kampagne soll komplexe Klimaprognosen in praktische Leitfäden für Familien, Landwirte und lokale Gemeinden übersetzen.

Die Informationsarbeit des OVP wird Schwerpunkte bei der persönlichen Gesundheitsvorsorge, dem häuslichen Wassermanagement sowie den Auswirkungen der Dürre auf Lebensmittelpreise und Lieferketten setzen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Landwirtschaft: Den Bauern sollen vereinfachte Hilfestellungen gegeben werden, wie sie ihre Ernten trotz der extremen Wasserknappheit schützen können.