Wirtschaft: Benguet, Metro Manila

Philippinisches Landwirtschaftsministerium untersucht mutmaßlichen Schmuggel von Gemüse in Cordillera

In der CAR ist mutmaßlich Schmuggel von Karotten, Brokkoli und anderem Hochlandgemüse aufgedeckt worden. Auf dem Hangar-Markt in Baguio wurden in drei Verkaufsständen importierter Brokkoli entdeckt, wobei eine Verpackung explizit als Produkt aus China gekennzeichnet war.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Laut Angaben von Händlern und Distributoren werden etwa alle zwei Tage rund 50 Kisten Brokkoli im Wert von jeweils circa 1.250 Pesos von einem Lieferanten aus Divisoria in Santo Cristo transportiert. Dabei werden Rückfahrten von Gemüselastwagen aus Manila genutzt. Die beobachteten Einzelhandelspreise für das Gemüse lagen zwischen 170 und 250 Pesos pro Kilogramm.

Das DA hat Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Schmuggel eingeleitet. Das Büro für Inspektion und Durchsetzung (IE) sowie BPI wurden angewiesen, den Sachverhalt zu prüfen. Hintergrund der Untersuchung sind Berichte der regionalen DA-Cordillera-Vertretung.

Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. erklärte, man werde der Sache auf den Grund gehen. Sollten Verstöße gegen das Gesetz gegen agrarwirtschaftliche Sabotage vorliegen, würden die Verantwortlichen bestraft. Die günstigeren Importwaren würden zudem die lokalen Landwirte in Benguet wirtschaftlich schädigen. Um die Importgenehmigungen, Quarantänebestimmungen und Lebensmittelsicherheitsstandards zu prüfen, empfahl die Regionalbehörde gemeinsame Inspektionen in wichtigen Handelszentren in Metro Manila, CALABARZON und Zentral-Luzon. Das BPI hat bereits Proben von Brokkoli entnommen, um diese im Labor auf Schwermetalle und Formalin zu testen. Die Behörde betonte jedoch, dass legal importiertes Gemüse, das die nationalen Standards erfüllt, weiterhin zum Verkauf zugelassen ist.