Video von Sexakt an Iloilo River Esplanade: Polizei warnt vor rechtlichen Folgen für Verbreiter
EditDie Polizei in Iloilo City ermittelt nach der Verbreitung eines Videos, das zwei Studenten bei einem sexuellen Akt an der Iloilo River Esplanade in Barangay Progreso (Distrikt Lapuz) zeigt. Die Behörden warnen eindringlich davor, dass nicht nur die Urheber, sondern auch Personen, die das Material lediglich weiterleiten oder erneut posten, rechtliche Konsequenzen tragen können.
Der Vorfall ereignete sich laut Angaben des Iloilo City Police Office (ICPO) am Nachmittag des 27. Juli. Die Identität und das Alter der beteiligten Studenten werden im Zuge der laufenden Ermittlungen nicht bekannt gegeben. Das Cybercrime-Team des ICPO unterstützt derzeit die Polizeistation 8 dabei, die Quelle des Videos zu identifizieren und den digitalen Verbreitungsweg zurückzuverfolgen.
Police Major Shella Mae Sangrines, Sprecherin des ICPO, betonte, dass die beteiligten jungen Menschen ebenfalls als Opfer zu betrachten seien. Sie sollten durch die Verbreitung in den sozialen Medien nicht weiter gedemütigt werden. Statt das Video zu teilen, solle man solche Vorfälle stattdessen dem Women and Children Protection Desk, der Polizei oder der Stadtverwaltung melden.
Die Ermittler prüfen derzeit verschiedene Gesetzesverstöße. Dazu gehören der Data Privacy Act von 2012, falls die Privatsphäre der Studenten durch die unbefugte Verarbeitung ihrer Bilder verletzt wurde, sowie der Cybercrime Prevention Act von 2012 im Hinblick auf mögliche Cyber-Verleumdungen durch Begleitkommentare. Sollten die Beteiligten unter 18 Jahre alt sein, käme zudem das Gesetz zum Schutz von Kindern vor Missbrauch und Ausbeutung zur Anwendung. Auch der Anti-Photo and Video Voyeurism Act von 2009 wird geprüft.
Die Stadtverwaltung von Iloilo zeigt sich besorgt über den möglichen Imageschaden für die Esplanade, die als wichtige Grünanlage für Anwohner und Touristen gilt. Als Reaktion hat die Regierung Maßnahmen eingeleitet, um den öffentlichen Raum zu reinigen, zusätzliche Überwachungskameras zu installieren, die sogenannten Green Guards einzusetzen und die Patrouillen zu verstärken.





