Gesellschaft

Verzögerungen bei Entwässerungsprojekt in Lapu-Lapu City drohen Frist zu reißen

Ein wichtiges Entwässerungsprojekt in Barangay Basak, Lapu-Lapu City, könnte den geplanten Fertigstellungstermin im Oktober verfehlen. Sollte die Bauarbeiten nicht deutlich beschleunigt werden, droht eine Verzögerung bis in den Dezember hinein. Das Bauvorhaben an der Jorge Tampus Road, das DPWH finanziert wird, ist besonders während der Regenzeit von großer Bedeutung für die lokale Infrastruktur.

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Symbolbild: Envato

Der Abgeordnete des Distrikts Lapu-Lapu, Junard „Ahong“ Chan, kritisierte die mangelhafte Umsetzung des 30 Millionen Pesos teuren Projekts. Bei einer Inspektion am Sonntag, den 19. Juli 2026, gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Lapu-Lapu und dem zuständigen Bezirksingenieursbüro des DPWH (Cebu 6th District Engineering Office), stellte Chan fest, dass trotz des Einsatzes zusätzlicher Geräte ein massiver Mangel an Arbeitskräften bestehe. Zwar wurden zwei zusätzliche Bagger bereitgestellt, doch die Anzahl der Arbeiter sei laut Chan unzureichend. Er berichtete, dass nach dem Einsatz der Maschinen von Sonntag auf die darauffolgende Woche nur noch sieben Arbeiter auf der Baustelle präsent gewesen seien.

Chan wies die Erklärungen des Bauunternehmens zurück, wonach Straßenverbreiterungen oder ungelöste Zahlungen an betroffene Grundstückseigentümer die Verzögerungen verursachten. Er sah die Hauptursache in der mangelnden Kapazität des Auftragnehmers. Der Abgeordnete forderte den Bezirksingenieur Gumer Castillo auf, das Unternehmen zur Beschleunigung der Arbeiten anzuweisen. Chan drohte zudem damit, dass das Unternehmen bei anhaltenden Verzögerungen den Auftrag verlieren und auf einer schwarzen Liste für zukünftige Projekte in der Stadt landen könnte. In einer früheren Stellungnahme hatte er sogar die Beendigung des Vertrags gefordert, um das Projekt einem anderen Unternehmen zu übertragen.

Das Projekt umfasst eine Strecke von 270 Metern und wurde am 25. Juni 2025 begonnen. Bisher sind etwa 100 Meter fertiggestellt. Für die vollständige Fertigstellung müssen insgesamt 170 Betonfertigteile (Box Culverts) installiert werden. Während der ursprüngliche Zeitplan den Einbau von 18 Einheiten pro Woche vorsah, schafft das Unternehmen derzeit lediglich etwa 10 Stück pro Woche, was etwa 40 Einheiten im Monat entspricht. Aufgrund dieses geringen Tempos wird eine rechtzeitige Fertigstellung im Oktober als unwahrscheinlich eingestuft.

Die Bauarbeiten haben bereits zu öffentlicher Kritik geführt. Anwohner und Autofahrer beschweren sich über Verkehrsbehinderungen, die durch die Baustelle entstehen, was durch den Beginn der Regenzeit und die Wiedereröffnung der Schulen zusätzlich erschwert wird.

Quellen