Politik: Landesweit

Verteidigung von Sara Duterte sieht keine Notwendigkeit für weitere Befragung von LandBank-Managerinnen

Das Verteidigungsteam von Vizepräsidentin Sara Duterte hat erklärt, dass keine weiteren Befragungen von zwei ehemaligen Managerinnen der LandBank notwendig seien. Grund für die Entscheidung ist, dass die Aussagen der Zeuginnen über ungewöhnliche Bargeldabhebungen zweier Regierungsbehörden unter der Leitung der Vizepräsidentin keine rechtlich relevanten oder schädigenden Informationen für den Fall enthielten.

Vice President Sara Duterte
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Im Rahmen des zehnten Tages des Amtsenthebungsverfahrens gegen Duterte sagten am Mittwoch die ehemaligen LandBank-Filialleiterinnen Violeta Constantino und Nenita Camposano aus. Constantino, die die Filiale in der Shaw Boulevard leitete, bestätigte, dass das Büro des Vizepräsidenten (OVP) Schecks im Wert von 500 Millionen Pesos in ihrer Filiale gegen Bargeld eingetauscht habe. Camposano berichtete zudem, dass das Bildungsministerium (DepEd) im Jahr 2023 Bargeld in Höhe von 112,5 Millionen Pesen in ihrer Filiale abgehoben habe.

Beide Managerinnen bezeichneten die Abhebungen der beiden Behörden als „ungewöhnlich“, als sie zu den Transaktionssummen und den Abwicklungsprozessen befragt wurden. Der Verteidiger von Duterte, Michael Poa, bezeichnete diese Aussagen als bloße Meinungen der Bankmanagerinnen basierend auf deren Erfahrung. Er betonte, dass es im Kern des Verfahrens um die Verwendung der Gelder gehe und nicht um den bloßen Vorgang der Abhebung.

Poa griff zudem eine Aussage von Camposano auf, wonach der ehemalige Sonderdisbursbeamte des Bildungsministeriums, Edward Fajarda, die Bank durch den Hinterausgang verlassen habe, um eine negative Wirkung seiner Handlungen zu vermeiden. Auch dies sei lediglich eine subjektive Einschätzung der Zeugin, die den Kern des Falls nicht verändere.

Der erste Punkt der Amtsenthebungsartikel gegen Duterte bezieht sich auf Vorwürfe der vorsätzlichen Verletzung der Verfassung von 1987, Korruption sowie des Vertrauensbruchs. Im Zentrum der Ermittlungen steht die mutmaßliche missbräuchliche Verwendung von vertraulichen Mitteln in Höhe von insgesamt 612,5 Millionen Pesos.