Gesellschaft: Ilocos Sur

Versicherungszahlungen in Höhe von 187 Millionen Pesos für durch Unwetter geschädigte Landwirte

Durch Überschwemmungen und Schäden infolge von drei Taifunen sowie eines verstärkten Südwestmonsuns entstandene Verluste werden den betroffenen Landwirten durch Versicherungszahlungen in Höhe von 187 Millionen Pesos ersetzt.

Motorcyclists navigating a flooded city street.Image-Source
Symbolbild: Envato

Die Philippine Crop Insurance Corp. (PCIC) stellt diese Versicherungsleistungen für fast 25.000 Landwirte bereit. Die betroffenen Schäden wurden im Zeitraum vom 1. bis zum 26. August in acht Regionen gemeldet, wobei der Schwerpunkt auf der Insel Luzon lag.

Laut PCIC-Präsidentin Jovy Bernabe entfällt der größte Teil der Entschädigungen auf Reisbauern mit insgesamt 132,9 Millionen Pesos. Weitere Zahlungen fließen an Maisbauern in Höhe von 9,3 Millionen Pesos sowie an Erzeuger von hochwertigen Nutzpflanzen (High-Value Crops) über 42,1 Millionen Pesos. Regional verzeichnete Zentral-Luzon mit 9.636 Begünstigten die höchste Anzahl an Ansprüchen, gefolgt von der Ilocos-Region mit 3.874 Landwirten.

In einem Bericht an den Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. am 8. September erklärte Bernabe, dass das Regionalpersonal angewiesen wurde, die Unterstützung für die betroffenen Landwirte fortzusetzen und die Bearbeitung der Schadensmeldungen zu beschleunigen. DA die umfassenderen Auswirkungen der Wetterereignisse auf die landwirtschaftliche Produktion.

Das Disaster Risk Reduction and Management Operations Center des DA schätzte die landwirtschaftlichen Gesamtschäden in einem Bericht vom 6. September auf 4,13 Milliarden Pesos. Davon waren 97.589 Landwirte und Fischer sowie 81.383 Hektar Agrarland betroffen, was zu Produktionsverlusten von schätzungsweise 100.602 metrischen Tonnen führte. Besonders schwer wiegt der Schaden im Reissektor: Hier wurden 73.307 Hektar betroffen, mit Produktionsverlusten von 65.106 metrischen Tonnen im Wert von 2,04 Milliarden Pesos.

Trotz dieser Verluste machen die beschädigten Reisbestände weniger als 1 Prozent der für dieses Jahr prognostizierten Gesamtproduktion von 20,3 Millionen metrischen Tonnen aus, was die Auswirkungen auf die allgemeine Versorgung begrenzt.