Politik: Maguindanao del Norte

Verschiebung der BARMM-Wahlen kostet den Staat fast 800 Millionen Pesos

Die BARMM hat den philippinischen Staat fast 800 Millionen Pesos gekostet. Mehr als die Hälfte dieser Summe entfiel auf Logistikkosten.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Bereits vor der endgültigen Verschiebung waren Kosten in Höhe von 500 Millionen Pesos für Wahlunterlagen, den Druck von Stimmzetteln und die Anmietung von Maschinen angefallen. Der Vorsitzende der Wahlkommission (Comelec), George Erwin Garcia, erklärte in einem Interview im Convention Center von Marawi City, dass die Entscheidung zur Verschiebung nicht bei der Wahlkommission gelegen habe und die Durchführung der Wahlen nun dringend notwendig sei, um die Belastung der öffentlichen Kassen zu begrenzen.

Ursprünglich waren die ersten Wahlen in der BARMM-Region für Mai 2025 geplant. Durch das Gesetz Republic Act 12123 wurden sie zunächst auf den 13. Oktober 2025 verschoben. Eine weitere Änderung erfolgte am 25. März 2026, als Präsident Ferdinand Marcos Jr. das Gesetz RA 12317 unterzeichnete, welches die Wahl erneut auf den 14. September 2026 verschob.

Für die Durchführung der Wahlen am 14. September plant die Comelec den Einsatz von Starlink, um eine schnelle Übermittlung der Ergebnisse zu gewährleisten. Die Übermittlung soll zeitgleich um 19:00 Uhr erfolgen, wobei vor diesem Zeitpunkt keine Ergebnisse übermittelt werden dürfen. Zudem hat die Kommission bereits mit dem Energieministerium und den Stromversorgern koordiniert, um eine stabile Stromversorgung während des Wahlzeitraums sicherzustellen. Die Batterien der Stimmenzählmaschinen sollen eine Laufzeit von drei Tagen abdecken.