Verkehrskontrollen in Cebu: 160 Verstöße festgestellt
EditBei verstärkten Verkehrskontrollen in den südwestlichen Gemeinden der Provinz Cebu wurden am 23. und 24. Juli 2026 insgesamt 160 Verstöße gegen Verkehrs- und Transportvorschriften registriert. Die zweitägige Operation des Land Transportation Office (LTO) 7 sollte die Verkehrssicherheit in Zentral-Visayas erhöhen, geltende Gesetze durchzusetzen und den illegalen Transportbetrieb einzudämmen.
Die Behörde meldete dabei verschiedene Arten von Vergehen: 71 Verstöße betrafen das Gesetz zur Anschnallpflicht (RA 8750), während 47 Fälle gegen das Helmpflichtgesetz für Motorradfahrer (RA 10054) verstießen. Zudem wurden 37 Zuwiderhandlungen gegen den Land Transportation and Traffic Code (RA 4136) sowie weitere kleinere Verkehrsdelikte dokumentiert. Im Zuge der Maßnahmen beschlagnahmte die Polizei drei nicht registrierte Kraftfahrzeuge und zwei sogenannte „Colorum“-Vans, die ohne entsprechende Genehmigung im Personenverkehr tätig sind. Vier weitere Fahrzeuge wurden wegen Verstößen gegen Transportvorschriften festgesetzt.
LTO-Direktor Wendel Dinglasan erklärte, dass diese verstärkten Kontrollen Teil einer dauerhaften Bemühung seien, nicht konforme und illegale Fahrzeuge von den öffentlichen Straßen zu entfernen. Ziel sei es, die Disziplin im Straßenverkehr sowohl bei Autofahrern als auch bei Transportunternehmen zu fördern. Ähnliche Einsätze in der gesamten Region seien für die Zukunft geplant.
Parallel zu den Kontrollen gab es personelle Veränderungen bei der Behörde: Geralgin Balatucan wurde zur ersten Frau ernannt, die den Regional Law Enforcement Service in Zentral-Visayas leitet. Unter ihrer Führung fand bereits eine Durchsetzungskampagne an der V. Rama Avenue in Cebu City statt, an der auch neu eingestellte weibliche Beamte des LTO-Einsatzteams teilnahmen. Laut Dinglasan unterstreiche diese Ernennung das Bestreben der Behörde, Frauen verstärkt Führungspositionen im Bereich der Strafverfolgung zu ermöglichen.





