Sicherheit: Cebu

Vergeltung als Motiv: Verdächtiger nach tödlicher Schusswaffe-Attacke auf Carbon Market gefasst

Am Montag, dem 27. Juli, kam es im zweiten Stock von Unit III auf dem Carbon Market im Barangay Ermita zu einem tödlichen Vorfall. Ein 30-jähriger Mann wurde erschossen. Zwei Tage später, am frühen Mittwoch, dem 29. Juli, gegen 00:30 Uhr, konnte der Verdächtige in Sitio Kawayanan, Barangay Poblacion Pardo, festgenommen werden.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Der Verdächtige, der unter dem Pseudonym „Robert“ bekannt ist, gab bei seiner Festnahme an, aus Rache gehandelt zu haben. Er erklärte gegenüber den Ermittlern, dass er tiefen Groll gegen das Opfer gehegt habe, nachdem dieser ihn etwa einen Monat zuvor angeblich selbst angeschossen hatte. Laut seinen Aussagen hatte er eine Schussverletzung im unteren Rücken erlitten, diese jedoch nie der Polizei gemeldet, da er eine persönliche Vergeltung plante.

Die Ereignisse, die zur Tat führten, sind laut des Verdächtigen wie folgt abgelaufen: Am Montag, dem 27. Juli, habe er das Opfer, einen 30-jährigen Bewohner von Sitio Capaculan, Barangay Tisa, wiedergetroffen. Der Verdächtige gab an, dass das Opfer ihn zu illegalem Drogenkonsum eingeladen habe. Nach dem gemeinsamen Konsum sei das Opfer kurzzeitig gegangen, um zurückzukehren. Da „Robert“ aufgrund der vorangegangenen Auseinandersetzung befürchtete, das Opfer könnte eine Schusswaffe mitbringen, habe er sich selbst bewaffnet.

Als das Opfer zurückkehrte und laut Aussage des Verdächtigen versuchte, eine Waffe zu ziehen, habe dieser zuerst geschossen. Im Zuge der Festnahme sicherte die Polizei einen .38-Kaliber-Revolver ohne Seriennummer, der mutmaßlich bei der Tat verwendet wurde. Zudem wurden zwei Live-Munition und eine abgefeuerte Patronie desselben Kalibers gefunden. Die Beweismittel sollen in das Verfahren einfließen.

Die Beamten der Carbon Police Station, einer Unterabteilung des Cebu City Police Office (CCPO), waren für die Festnahme und die Ermittlungen verantwortlich. Der Verdächtige entschuldigte sich im Rahmen des Verhörs bei der Familie des Opfers und äußerte Bedauern über seine Unfähigkeit, seinen Zorn zu kontrollieren. Er gab an, nach der Tat geflohen zu sein, habe jedoch beabsichtigt, sich der Polizei zu stellen. Die Beamten bereiten derzeit die Anklage wegen Mordes vor, während die Ermittlungen zur Überprüfung der Aussagen fortgesetzt werden.