Wirtschaft: Landesweit

US-Importverbot für philippinische Blaue Krabben: Senator fordert Handeln der Landwirtschaftsbehörde

Der DA aufgefordert, das Importverbot der Vereinigten Staaten für Produkte der Blauen Schwimmkrabbe umgehend zu klären. Er warnte vor den potenziellen wirtschaftlichen Folgen für tausende Fischer und Arbeiter im Land.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

In einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. bat Pangilinan um eine umfassende Aufklärung über die Entscheidung des US-amerikanischen National Marine Fisheries Service (NMFS). Die US-Behörde verweigerte den Philippinen eine sogenannte Vergleichbarkeitsfeststellung gemäß dem US-Meeressäugetier-Schutzgesetz (MMPA). Während Länder wie Indonesien, Vietnam und Sri Lanka diese Anerkennung erhielten, wurden die Philippinen aufgrund von Compliance-Mängeln abgelehnt.

Zu den genannten Gründen gehören unzureichende Berichte über Todesfälle und Verletzungen von Meeressäugetieren sowie Defizite bei der Überwachung in der Visayas-See und der Guimaras-Straße. Zudem fehle es an wirksamen Maßnahmen zur Überwachung und Verringerung von Beifängen. Das Verbot betrifft insbesondere Produkte aus der Stellnetz- und Fallenfischerei.

Pangilinan äußerte große Besorgnis über die Existenzgrundlage von Fischern, Verarbeitern und Exporteuren, insbesondere in Küstengemeinden wie Bacolod City. Er forderte das DA und das Büro für Fischerei und BFAR auf, den aktuellen Status der Entscheidung sowie die bereits eingeleiteten Sofortmaßnahmen offenzulegen. Zudem solle die Regierung die wissenschaftlichen und regulatorischen Standards identifizieren, die notwendig sind, um den US-Markt wieder zu erreichen. Pangilinan drängte darauf, alle administrativen und diplomatischen Wege zu nutzen, um den Marktzugang zu sichern.