US-Drohne filmt chinesischen Zerstörer in philippinischer Ausschließlicher Wirtschaftszone
EditEin autonomes See-Drohnen-Unternehmen aus Kalifornien hat Aufnahmen eines chinesischen Kriegsschiffs veröffentlicht, das sich in der ausschließlichen Wirtschaftszone der Philippinen befand. Das am 16. PLA vor der Insel Luzon. Die Echtheit der Aufnahmen wurde durch die Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.
Nach Angaben des Herstellers Seasats näherte sich die Drohne vom Typ Lightfish dem Schiff in einer Region, in der die militärische Präsenz Chinas regelmäßig für Spannungen sorgt. Die Aufnahmen wurden etwa 105 Kilometer nordwestlich von Luzon gemacht. Laut Seasats-CEO Mike Flanigan ermöglicht die Technologie des Unternehmens, solche Daten aus nächster Nähe von chinesischen Schiffen zu erfassen.
Die Veröffentlichung verdeutlicht die technologische Verschiebung in der modernen Kriegsführung: Eine Drohne mit Anschaffungskosten von rund 240.000 US-Dollar konnte sich einem milliardenschweren Kriegsschiff nähern. Die Lightfish-Drohnen sind für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen konzipiert, können bei Wellenhöhen von bis zu sechs Metern operieren und sind für Missionen von bis zu sechs Monaten ausgelegt. Sie können mit minimalem Personal von kleinen Booten oder sogar Pickups ausgesetzt werden.
Die philippinische Botschaft reagierte auf den Vorfall mit der Aufforderung an alle Beteiligten, Handlungen zu unterlassen, die die Spannungen verschärfen könnten. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass unbefugtes Eindringen in die philippinische ausschließliche Wirtschaftszone vermieden werden müsse. Die chinesische Botschaft in Washington gab an, nicht über den Sachverhalt informiert zu sein und keine Stellungnahme abgeben zu können.
Seasats, das bereits über 40 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten und kürzlich Aufträge der US-Regierung im Wert von über 100 Millionen US-Dollar erhalten hat, berichtet von wiederholten Begegnungen mit chinesischen Marineeinheiten. Neben Zerstörern des Typs 052D habe das Unternehmen bereits Kontakt zu Schiffen der Typen 055 und 056 gehabt.





