Politik

US-Außenminister Rubio äußert Zweifel an Verhandlungsbereitschaft Irans

Die geopolitische Lage hat sich durch die Eskalation des Konflikts verschärft, der am 28. Februar mit US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf den Iran begann. Die Instabilität betrifft nun zwei der weltweit kritischsten Engpässe für den Energiehandel.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
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Die im Jemen ansässigen, iran-nahen Houthi-Rebellen haben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und drohen damit, Schiffe anzugreifen, die saudi-arabisches Öl laden oder entladen. Infolgedessen kam es bereits zu ersten Auswirkungen auf den globalen Handel: Drei Öltanker, die Rohöl aus Saudi-Arabien für China und Indien geladen hatten, drehten im Roten Meer um und steuerten stattdessen den Suezkanal an.

Der US-Außenminister Marco Rubio hat während eines Treffens südostasiatischer Außenminister in Manila erklärt, dass die Vereinigten Staaten weiterhin bereit seien, über ein Ende der Krise mit dem Iran zu verhandeln. Er äußerte jedoch massive Zweifel daran, dass die Führung in Teheran ernsthafte Absichten für Gespräche zeige.

Rubio betonte, dass Washington stets der Diplomatie verpflichtet bleibe. Sollte Teheran jedoch nicht an Verhandlungen interessiert sein, werde man alles Notwendige unternehmen, um die eigenen Interessen sowie die der Verbündeten zu schützen. Der Außenminister warnte zudem vor den globalen Folgen, sollte ein Staat die Kontrolle über internationale Wasserwege übernehmen.

Parallel dazu droht der Iran mit Angriffen auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Dies stellt ein erhebliches Risiko für die Versorgungssicherheit dar, da das Rote Meer bisher als wichtige Ausweichroute für Millionen Barrel Öl pro Tag diente. Während diplomatische Bemühungen teilweise noch anhalten, so besuchte der iranische Innenminister Eskandar Momeni den Vermittler Pakistan -, intensivieren die USA ihre militärischen Maßnahmen.

Das US-Militär führte bereits die elfte Nacht in Folge Angriffe auf Ziele im Iran durch. In Teheran und anderen iranischen Städten wie Bushehr wurden Explosionen gemeldet, während die iranische Luftabwehr aktiv war. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise sind bereits spürbar: Die Ölpreise stiegen im asiatischen Handel weiter an, wobei Brent-Rohöl über 91 US-Dollar pro Barrel notierte.

US-Präsident Donald Trump bestätigte zudem, dass bisher 18 US-Soldaten im Krieg gefallen seien, darunter vier bei Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien und im Irak.

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