Überschwemmungen in Iloilo City: 124 Familien durch Tropensturm Kiyapo vertrieben
Der Tropensturm Kiyapo (internationaler Name: Noul) und ein verstärkter Südwestmonsun haben in der Region Western Visayas zu schweren Überschwemmungen geführt. In Iloilo City waren am Freitag 43 Barangays von den Wassermassen betroffen, was die Evakuierung zahlreicher Bewohner erforderlich machte.
Nach Angaben des Iloilo City Emergency Operations Center (ICEOC) in einem Lagebericht am Freitagabend waren insgesamt 124 Familien mit 482 Personen von der Wetterlage betroffen. Davon suchten 66 Familien mit insgesamt 202 Personen Schutz in vier ausgewiesenen Evakuierungszentren. Während sich die Lage in sechs Dörfern bis zum Abend leicht verbesserte, blieben 37 Barangays weiterhin überflutet.
Die Wasserstände variierten je nach Stadtteil erheblich. Im Distrikt La Paz erreichte das Wasser in LPNS eine Höhe von bis zu 40 Zoll (ca. 101 cm), während in Lopez Jaena Sur knietiefes Wasser stand. In Lapuz verzeichneten Gebiete wie Don Esteban Wasserstände von 36 Zoll (ca. 91 cm), während in Sinikway und Loboc die Flut zwischen 24 und 36 Zoll lag. Auch in den Distrikten Jaro, Molo, Mandurriao, Arevalo und im Stadtzentrum kam es zu großflächigen Überschwemmungen mit Wasserständen zwischen 12 und 18 Zoll.
Neben den Fluten verursachten starke Winde in den Gebieten Jaro, Lapaz und Mandurriao das Umstürzen von Bäumen. Strommasten waren nach aktuellem Stand nicht betroffen. Die höchsten Niederschlagsmengen wurden in Sta. Cruz mit 43 mm und an der West Visayas State University mit 31 mm gemessen. Der Sturm Kiyapo erreichte am Freitagnachmittag die Insel Camiguin in Calayan, Cagayan, und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h in Richtung West-Nordwest.
Die Stadtverwaltung hat als Vorsichtsmaßnahme für Samstag, den 25. Juli, den Übergang zum asynchronen Fernunterricht für alle Schulen angeordnet. Zur Versorgung der Betroffenen stehen 2.000 Lebensmittelpakete des städtischen Sozialamtes sowie 1.DSWD bereit. Das Einsatzzentrum überwacht die Lage sowie die Hochwassergebiete weiterhin rund um die Uhr.
Quellen
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.