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Überschwemmungen in General Santos City: Hunderte Familien evakuiert

Infolge anhaltender schwerer Regenfälle, die durch den Südwestmonsun (Habagat) verursacht wurden, kam es in General Santos City zu großflächigen Überschwemmungen. Zahlreiche Flüsse und Bäche traten über ihre Ufer und zwangen Bewohner in tiefer gelegenen Gebieten zur Evakuierung.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

CDRRMO befanden sich am Freitagmorgen etwa 260 Familien mit insgesamt 1.091 Personen in drei verschiedenen Evakuierungszentren. Dazu gehörten 127 Familien in der Turnhalle von Barangay Calumpang, weitere 127 Familien im Bulaong Satellite Phase 2 Gym in Barangay Labangal sowie sechs Familien im Carcon Village Covered Court in Barangay Lagao.

Die Situation in Barangay Calumpang verschärfte sich, als der Makar River anschwoll und miteinander verbundene Bäche überliefen. Besonders betroffen waren die Gemeinden Rovalgon, Quilantang sowie Upper und Lower Puting Bato. In Purok Puting Bato mussten Bewohner fliehen, nachdem ein Bach, der in der Trockenzeit normalerweise ausgetrocknet ist, massiv anschwoll. Robin James Mozo, der Vorsitzende des Jugendrats (SK) von Calumpang, gab an, dass sich etwa 400 Familien in der Turnhalle des Barangays aufhielten.

Auch im Barangay Labangal kam es bereits in der Nacht zu Donnerstag auf Freitag zu Überschwemmungen. Laut dem Gemeinderat Yen Bayotas waren von einer ersten Einschätzung nach 7:43 Uhr etwa 92 Familien mit 414 Personen betroffen. Bei den Fluten wurden 16 Häuser vollständig und ein Haus teilweise beschädigt. Die betroffenen Bewohner wurden in das Bulaong Satellite Phase 2 Gym evakuiert.

Das CSWDO arbeitet derzeit an der Validierung der betroffenen Personen. Während eine vorläufige Liste 547 Familien mit 1.387 Personen auswies, führen Mitarbeiter des CSWDO weiterhin Überprüfungen in den flussnahen Gemeinden durch. Dies sei notwendig, um sicherzustellen, dass die staatliche Unterstützung korrekt an die tatsächlich betroffenen Haushalte verteilt wird. Trotz der Lage wurde bisher kein Katastrophenzustand ausgerufen; der Schulbetrieb verlief ununterbrochen und alle Hauptverkehrsstraßen der Stadt waren am Freitagmorgen passierbar.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.