Überschwemmungen in Cagayan: 258 Menschen nach Taifun Kiyapo evakuiert
In der philippinischen Provinz Cagayan wurden infolge schwerer Regenfälle, die durch den Taifun Kiyapo (internationaler Name: Noul) ausgelöst wurden, mindestens 258 Personen aus 57 Familien evakuiert. Wie das provinzielle Büro für Katastrophenschutz (PDRRMO) am Samstag, den 25. Juli, mitteilte, führten die Regenfälle zu Überschwemmungen und erhöhten die Gefahr von Erdrutschen in mehreren nördlichen Gemeinden.
Die Evakuierungen betrafen insgesamt 13 Barangays in den Städten Allacapan, Buguey, Santa Teresita, Camalaniugan und Gonzaga. Von den Betroffenen halten sich 243 Personen aus 54 Familien in sieben Notunterkünften auf, während 15 Personen aus drei Familien vorübergehend bei Verwandten oder Nachbarn Zuflucht fanden.
Obwohl sich der Taifun bereits in Richtung Südkina bewegt hat und die Windwarnungen aufgehoben wurden, hielten die Hochwassergefühle an. Steigende Wasserstände führten dazu, dass mehrere Brücken unter Wasser standen, darunter die Taytay-San Isidro Bridge in Baggao und die Nanguillatan Bridge in Peñablanca, was den Reiseverkehr in den betroffenen Gebieten einschränkte.
Die Katastrophenschutzbehörden bleiben in Alarmbereitschaft. Das Task Force Lingkod Cagayan-Quick Response Team (TFLC-QRT) sowie die lokalen Katastrophenschutzämter koordinieren die Lage. In den Stationen von Gonzaga, Lal-lo, Ballesteros und Sanchez Mira wurde die rote Alarmstufe ausgerufen, um im Notfall eine schnelle Reaktion zu gewährleisten. Die Behörden rieten der Bevölkerung zur Wachsamkeit und zum Befolgen der Anweisungen der lokalen Regierungen, insbesondere in Regionen mit anhaltenden Regenfällen.
Quellen
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