Über 2.000 Soldaten sollen Sicherheit bei BARMM-Wahlen gewährleisten
Am 14. BARMM statt. Um einen friedlichen und geordneten Wahlvorgang zu garantieren, plant die philippinische Armee die Stationierung von mehr als 2.000 Soldaten. Die AFP werden die Polizei bei der Umsetzung strenger Sicherheitsmaßnahmen unterstützen.
Hintergrund dieser Entscheidung sind jüngste Angriffe auf Militärpersonal in der Region. So gab es unter anderem Handgranatenanschläge auf ein Militärfahrzeug in Shariff Aguak (Maguindanao del Sur) sowie auf einen militärischen Außenposten in Maguindanao del Norte. Behörden vermuten, dass diese Vorfälle Vergeltungsakte terroristischer Gruppen sind, gegen deren Mitglieder bereits Maßnahmen ergriffen wurden.
Die Joint Task Force und die 6. Division der Armee werden durch kontinuierliche Kampfeinsätze präsent bleiben. Generalmajor Jose Vladimir Cagara von der 6. Infanteriedivision versicherte, dass laufende Verfolgungsoperationen bereits zum Erfolg geführt haben. Mitglieder der Panenekelan-Gruppe, die Verbindungen zu Terrororganisationen unterhalten, konnten neutralisiert werden. Dies stellt einen erheblichen Rückschlag für die Gruppierungen dar.
Neben der Armee unterstützen auch die lokalen Verwaltungen die Bemühungen um Stabilität. Der Gouverneur von Basilan, Mujiv Hataman, erklärte, dass in gemeinsamen Sicherheitsgesprächen und Sitzungen des Rates für Frieden und Ordnung gezielt Problemgebiete identifiziert werden. Ziel ist es, sowohl die nationale als auch die lokale Regierung um Unterstützung zu bitten.
In der Provinz Maguindanao del Norte gibt es zusätzlich die Problematik von Clan-Fehden, dem sogenannten „Rido“. Gouverneur Datu Tucao Mastura betonte die Notwendigkeit von Dialogen und der Rechtsstaatlichkeit, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Er warnte davor, dass Blutrache das Problem der Clan-Konflikte nicht lösen kann.
Quellen
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